Jochen Stay | 6 Oct 16:13 2011
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Kritik an Plänen für eine „Atomstiftung

.ausgestrahlt – Gemeinsam gegen Atomenergie
Pressemitteilung

Hamburg, 06. Oktober 2011

Kritik an Plänen für eine „Atomstiftung“:

Atomkraftgegner: „Konzerne machen die Gewinne, Gesellschaft trägt die
Risiken“

Zu der Diskussion um die Gründung einer „Atomstiftung“, die die
Stromkonzerne von den Folgekosten der Atomkraftnutzung entlasten soll,
erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Eon, RWE und Co haben Jahrzehntelang Milliardengewinne durch die
Nutzung der Atomenergie erzielt. Dass es am Ende teuer wird, wenn alte
AKW abgerissen werden müssen, war von Anfang an bekannt und immer in die
Strompreise eingerechnet. Wenn jetzt überlegt wird, die Stromkonzerne
mittels einer ‚Atomstiftung‘ von diesen Lasten zu befreien und die
Risiken den Steuerzahlern aufzulasten, dann läuft es schon wieder so,
wie meist im Atomgeschäft: Die Konzerne machen die Gewinne, die
Gesellschaft trägt die Risiken.

Die Begründung, die ‚Atomstiftung‘ diene dem Ausbau der Erneuerbaren
Energien, ist absurd. Mit diesem Konstrukt würde nur die Markt-Dominanz
der großen vier Strom-Oligopolisten auch im Bereich der Wind- und
Solarenergie gesichert.“

Rückfragen an Jochen Stay, Tel. 0170-9358759
http://www.ausgestrahlt.de
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Jochen Stay | 9 Oct 09:31 2011
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Endlager-Suche: „Der Kaiser ist nackt!“

.ausgestrahlt – Gemeinsam gegen Atomenergie
Pressemitteilung

Hamburg, 09. Oktober 2011

Endlager-Suche: „Der Kaiser ist nackt!“

AKW-Betrieb ohne sichere Atommüll-Entsorgung ist nicht zu verantworten

Zum Beharren von Bundesumweltminister Norbert Röttgen auf dem
Endlager-Standort Gorleben und dem Vorschlag aus Baden-Württemberg für
die Neuausrichtung der Suche nach einem Atommüll-Endlager erklärt Jochen
Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Egal ob die Bundesregierung blind für alle geologischen Mängel stur an
Gorleben festhält oder ob Baden-Württemberg die Endlagersuche auf andere
Standorte ausweiten will: Unterm Strich kann niemand mit Gewissheit
sagen, ob es zukünftig einen sicheren Lagerplatz für die Millionen Jahre
strahlenden Hinterlassenschaften aus den Atomkraftwerken geben wird. Die
Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es diesen Ort niemals geben wird.

Unter diesen Bedingungen ist der Weiterbetrieb von neun Reaktoren nicht
zu verantworten. Jedes Jahr entstehen dort weitere 250 Tonnen
hochradioaktiver Müll, der unsere Nachkommen vor unüberwindliche
Probleme stellen wird. Es kann doch nicht legal sein, Tag für Tag
giftigste Stoffe zu produzieren, ohne dass deren sichere Entsorgung
gewährleistet ist.

Klar muss der völlig ungeeignete Salzstock von Gorleben endlich
aufgegeben werden, weil ein Atommüll-Endlager mit direktem Kontakt zum
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Jochen Stay | 11 Oct 15:40 2011
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Gorleben: TÜV rechnet mit falschen Zahlen

.ausgestrahlt – Gemeinsam gegen Atomenergie
Pressemitteilung

Hamburg, 11. Oktober 2011

Gorleben: TÜV rechnet mit falschen Zahlen

Grenzwerte am Zwischenlager selbst nach den Zahlen der Betreiber längst
überschritten

Zu den heute veröffentlichten Berechnungen des TÜV über die steigende
Strahlenbelastung in Gorleben durch die Einlagerung weiterer
Castor-Behälter erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation
.ausgestrahlt:

„Der TÜV kommt zu dem Ergebnis, dass auch bei der für November geplanten
Einlagerung von elf zusätzlichen Castor-Behältern im Zwischenlager
Gorleben der zulässige Strahlen-Grenzwert nicht überschritten wird.
Dabei übernimmt er jedoch falsche Zahlen der Physikalisch-Technischen
Bundesanstalt. Die hatte von den am Zaun von Gorleben gemessenen Werten
einen so überzogenen Schätzwert für die natürliche Hintergrundstrahlung
abgezogen, dass am Ende als Ergebnis null Gammastrahlung übrigblieb.

Dies ist auch insofern absurd, als selbst die Zwischenlager-Betreiber
deutlich geringere Werte für die Hintergrundstrahlung angeben. Legt man
diese Zahlen den Berechnungen zugrunde, kommt als Ergebnis bisher schon
eine Überschreitung der Grenzwerte heraus. Durch die jetzt vom TÜV
errechnete zusätzliche Strahlung durch die neuen Castoren, wird dieser
unzulässige Wert noch einmal übertroffen.

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Jochen Stay | 26 Oct 12:44 2011
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Vier Wochen vor Castor-Transport: Aktionen in über 40 Städten

.ausgestrahlt – Gemeinsam gegen Atomenergie
Pressemitteilung

Hamburg, 26. Oktober 2011

Vier Wochen vor Castor-Transport: Aktionen in über 40 Städten

Atomkraftgegner fordern Aus für Endlagerprojekt in Gorleben

Zum für Samstag geplanten bundesweiten Castor-Aktionstag erklärt Jochen
Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„In mehr als 40 Städten im ganzen Bundesgebiet gehen am Samstag
Atomkraftgegner auf die Straße, um gegen den für Ende November geplanten
Castor-Transport nach Gorleben und die verfehlte Atommüll-Politik der
Bundesregierung zu demonstrieren. Bei diesem von lokalen initiativen
organisierten dezentralen Castor-Aktionstag wird es Demonstrationen,
Aktionen vor Bahnhöfen, in Innenstädten und in Zügen geben. Die größte
Demonstration wird im bayerischen Grafenrheinfeld erwartet.

Wir fordern mit diesen Aktionen die Bundesregierung auf, den Bau des
Atommüll-Endlagers im völlig ungeeigneten Salzstock von Gorleben zu
beenden. Mit jedem weiteren Castor-Transport wird der Standort
zementiert. Es werden Tatsachen geschaffen, die dem Gerede von
Ergebnisoffenheit Hohn sprechen.

Noch immer wird in neun Atomkraftwerken Tag für Tag hochradioaktiver
Müll produziert, von dem niemand weiß, wo er auf Dauer sicher gelagert
werden kann. Die Suche nach einem Endlager ist in Deutschland grandios
gescheitert: Die Projekte Asse, Morsleben und Gorleben zeigen, dass
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Imkerei Koch | 6 Oct 10:59 2011
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Die Börse und das Bienensterben


Hallo zusammen,

hier etwas zum nachdenken:

http://nuoviso.tv/nuoviso-filmproduktion/hinter-den-kulissen/421-neuer-nuoviso-film

und hier was wie man die Probleme lösen kann

http://www.agrarheute.com/frankreich-458304

vielleicht gibt es doch noch so was wie eine Vernunft?

wo möglich sogar in der Bankenwelt?

zumindest in der Schweiz scheint es so
http://www.cash.ch/news/boersenkommentar/aktien_schweizvorboerse_neuerliche_abgaben_erwartet_banken_im_fokus-1084680-438

Grüßle

Christoph Koch
Karl-Friedrichstr. 15
D 77728 OPPENAU
Tel.: 07804 3589
Fax: 07804 2192
E-Mail: imkerei.koch@...
--

-- 
Pressedienst von ausgestrahlt.de
Für Rückfragen mailto:presse@...
oder im Internet unter:
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Jochen Stay | 27 Oct 10:27 2011
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Re: Die Börse und das Bienensterben

Sehr geehrte Damen und Herren,

vorhin wurde eine E-Mail einer "Imkerei Koch" vom 6.10. über diesen
Verteiler zugestellt. Das war ein Versehen.

Immer wieder werden Mails von uns Unbekannten an
pressedienst <at> ausgestrahlt abgeschickt, die aber üblicherweise
automatisch herausgefiltert werden. In diesem Fall wurde von uns
versehentlich auf "Freigabe" statt auf "Verwerfen" geklickt.

Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.

Mit freundlichen Grüßen

Jochen Stay

--

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Pressedienst von ausgestrahlt.de
Für Rückfragen mailto:presse@...
oder im Internet unter:
http://www.ausgestrahlt.de

Jochen Stay | 28 Oct 12:51 2011
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Castor: Morgen Proteste in mindestens 57 Orten

.ausgestrahlt – Gemeinsam gegen Atomenergie
Pressemitteilung

Hamburg, 26. Oktober 2011

Castor: Morgen Proteste in mindestens 57 Orten

Dezentraler „Castor-Aktionstag“ hat mehr Resonanz als erwartet

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor zwei Tagen haben wir Ihnen mitgeteilt, dass am morgigen Samstag
bundesweit in vielen Orten Aktionen von AtomkraftgegnerInnen gegen den
Ende November geplanten Castor-Transport nach Gorleben stattfinden
werden. Die Zahl der Orte, in denen solche Aktionen stattfinden werden,
hat sich in den letzten zwei Tagen noch einmal deutlich erhöht. Wir
gehen inzwischen davon aus, dass es morgen in mindestens 57 Orten
Aktionen geben wird, veranstaltet von örtlichen Initiativen. Eine
Übersicht über alle uns bekannten Aktionen finden sie auf dieser Karte:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/castor11/aktionstag-2910.html

Wir bemühen uns, morgen Nachmittag die Gesamtzahl der an den
Demonstrationen und Aktionen Beteiligten zusammenzutragen und zu
veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen

Jochen Stay

Rückfragen an Jochen Stay, Tel. 0170-9358759
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Proteste gegen Castor-Transport in 57 Städten

.ausgestrahlt – Gemeinsam gegen Atomenergie
Pressemitteilung

Hamburg, 29. Oktober 2011

„Fehler von Asse und Morsleben nicht wiederholen“

Atomkraftgegner protestieren in 57 Orten gegen geplanten
Castor-Transport und das Endlagerprojekt Gorleben

In 57 Städten im ganzen Bundesgebiet protestierten heute Atomkraftgegner
gegen den für Ende November geplanten Castor-Transport nach Gorleben. Es
gab Aktionen in Zügen und vor Bahnhöfen, Demonstrationen, Mahnwachen und
Happenings. In einer ganzen Reihe von Städten stellten sich die Aktiven
in Form von riesigen Buchstaben auf, die dann von oben fotografiert
wurden und zusammen genommen den Schriftzug „Gorleben soll leben“
ergeben. Dies ist das Motto der Großdemonstration am 26. November in
Dannenberg, zu der mit den heutigen Aktionen eingeladen wurde. Insgesamt
beteiligten sich rund 6.000 Menschen an den Aktionen, die von örtlichen
Initiativen veranstaltet wurden.

In Nordrhein-Westfalen richteten sich die Proteste zusätzlich gegen die
für 2012 geplanten Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus.

Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation  .ausgestrahlt zum
„Castor-Aktionstag“:

„Nach einem für uns Atomkraftgegner ereignisreichen ersten Halbjahr 2011
formiert sich der Protest jetzt neu. Denn mit der weiter völlig
ungelösten Entsorgung der radioaktiven Abfälle brennt uns weiter ein
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Jochen Stay | 31 Oct 14:13 2011
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Castor: Glaubwürdigkeit auf dem Tiefpunkt

.ausgestrahlt – Gemeinsam gegen Atomenergie
Pressemitteilung

Gorleben, 31. Oktober 2011

Castor: Glaubwürdigkeit von Behörden und Politik auf Tiefpunkt angekommen

Atomkraftgegner empört, Großdemonstration in Dannenberg am 26.11.

Zur Entscheidung des niedersächsischen Umweltministers, den
Castor-Transport nach Gorleben trotz überschrittener Grenzwerte rollen
zu lassen, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation
.ausgestrahlt:

„Hans-Heinrich Sander trickst und täuscht die Öffentlichkeit, wie wir es
in den letzten Jahrzehnten Gorleben-Geschichte immer wieder bitter
erleben mussten: Was nicht passt, wird passend gemacht.

Die zuständige Landesbehörde stellte fest, dass die Grenzwerte
überschritten werden und jetzt wird die Strahlung einfach weggerechnet.
Es drängt sich der Vergleich mit einer analogen Badezimmerwaage auf, bei
der mit einem kleinen Rädchen der Nullwert verändert werden kann. So
zieht Sander jetzt von den Messergebnissen in Gorleben überhöhte Werte
für die natürliche Hintergrundstrahlung ab, so dass am Ende für
Gammastrahlung nichts mehr übrig bleibt – ganz so, als wäre der Inhalt
der Castor-Behälter gar nicht radioaktiv, sondern würde die natürliche
Strahlung absorbieren.

Die Glaubwürdigkeit von Behörden und Politik ist mit dieser Entscheidung
auf einem neuen Tiefpunkt angekommen. Entsprechend groß ist unsere
(Continue reading)


Gmane