Re: Historie von mksh?
Thorsten Glaser <
tg@...>
2010-10-15 14:34:23 GMT
Axel Beckert dixit:
>Wann ist mksh initial entstanden (Jahr reicht) und ist's ein Fork
>(falls ja, von was?) oder ein Rewrite from scratch?
Allllllso…
Es gab oksh (OpenBSDs Variante von pdksh, stark gepatcht). Irgendwann
einmal fingen die an, es aufzuräumen und die Portabilitätsroutinen zu
entfernen, und dann weitere Verbesserungen und Features zuzufügen.
In MirBSD gab es /bin/ksh, die mirbsdksh (später mksh bis R20), welche
als Teil von MirBSD ein „Fork“ ebendieser oksh war.
Am 19.03.2004 habe ich sie mit einem Skript, um sie auf GNU/Linux zu
bauen, versehen, da die dortigen Shells inakzeptabel waren (um sie auf
Arbeit zu verwenden).
Zwischenzeitlich hat sich die Entwicklung von MirBSDs /bin/ksh von
der von mirbsdksh/mksh R20 getrennt gehabt. Die portable Version
verwendete noch GPL-lizensierte Autoconf-Helfer und andere Sachen,
die im MirBSD Basissystem unnötig waren.
Am 23.05.2005 wurde aus einer Union einer aktuelleren oksh, der alten
MirBSD ksh und mksh R20 als three-way merge mit _fetter_ Aufräumaktion
mksh R21 geboren, der Urvater dessen, was zur Zeit als mksh bekannt
ist. Schnell flossen auch Patches vom pdksh-Autor und Debian ein, wovon
die fehlerhaften wieder entfernt oder durch korrekte ersetzt wurden.
mksh R21 stand komplett unter der MirOS-Lizenz außer eine Datei, der
area-based allocator, welcher zwischen mksh R36b und R37 durch einen
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