Peter Ross | 7 Jul 08:15 2011
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Re: tar und senden via ssh schlaegt fail

Quoting "Peter Ross" <Peter.Ross <at> bogen.in-berlin.de>:

> Quoting "Oliver Fromme" <olli <at> lurza.secnetix.de>:
>> Peter Ross wrote:
>>
>    [tar -czp  -f - . | ssh admin <at> backup "cat > /backups//backups.tgz" ]
>> > Bei einem ziemlich grossen Verzeichnisbaum (200G) geht das in die  
>> > Hose, mit
>> >
>> > Write failed: Cannot allocate memory
>>
>> Bei den beteiligten Prozessen (FreeBSD-seitig) gibt es nur
>> zwei Stellen, wo so eine Meldung erzeugt werden kann:  In
>> libarchive (wird von tar verwendet) und in ssh, in beiden
>> Fällen nach einem fehlgeschlagenen write(2).  Allerdings
>> kann write(2) laut FreeBSD-Doku kein ENOMEM liefern, und
>> ich wüßte auch nicht, welchen Sinn das haben sollte.

Ich bin nun sicher, dass ssh in einem write(2) ENOMEM zurueckliefert  
(habe das soweit gedebuged), in /usr/src/crypto/openssh/roaming_common.c

ssize_t
roaming_write(int fd, const void *buf, size_t count, int *cont)
{
         ssize_t ret;

         ret = write(fd, buf, count);

Was natuerlich nicht ausschliesst, dass "weiter unten" im Kernel  
irgendwo die Allozierung eines Speicherplatzes fehlschlaegt, ein  
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Marc Santhoff | 7 Jul 23:08 2011
Picon

Port Makefiles 0 Byte nach csup

Tag allerseits,

ich habe eben den Ports-Tree aktualisiert und nun sind viele Makefiles
und wenn ich richtig gesehen habe auch alle Dateien bis auf pkg-list
leer aber vorhanden, also 0 Byte groß. Betroffen ist vieles oder ealle
in x11-fonts und auch linux-f10-gtk..., da habe ich dann den Portmaster
gestoppt.

Was ist da passiert, zum falschen Moment den Zugriff versucht, also der
Server hat die gelockt oder grade in Bearbeitung oder irgendwas anderes?

Sowas hatte ich noch nie.

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Frank Ebert | 8 Jul 05:10 2011
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Re: Port Makefiles 0 Byte nach csup

> Tag allerseits,

Moin,

> ich habe eben den Ports-Tree aktualisiert und nun sind viele Makefiles
> und wenn ich richtig gesehen habe auch alle Dateien bis auf pkg-list
> leer aber vorhanden, also 0 Byte groß. Betroffen ist vieles oder ealle
> in x11-fonts und auch linux-f10-gtk..., da habe ich dann den
> Portmaster gestoppt.

Ich kann dir leider nicht helfen. Mich würde aber etwas anderes
interessieren: Warum aktualisierst du den Portstree mit csup und nicht
zB mit portsnap? Ich bilde mir ein gelesen zu haben, dass das die
empfohlene Methode ist.

Gruß
Frank

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Marc Santhoff | 8 Jul 15:22 2011
Picon

Re: Port Makefiles 0 Byte nach csup

Am Freitag, den 08.07.2011, 05:10 +0200 schrieb Frank Ebert:
> > Tag allerseits,
> 
> Moin,
>  
> > ich habe eben den Ports-Tree aktualisiert und nun sind viele Makefiles
> > und wenn ich richtig gesehen habe auch alle Dateien bis auf pkg-list
> > leer aber vorhanden, also 0 Byte groß. Betroffen ist vieles oder ealle
> > in x11-fonts und auch linux-f10-gtk..., da habe ich dann den
> > Portmaster gestoppt.
> 
> Ich kann dir leider nicht helfen. Mich würde aber etwas anderes
> interessieren: Warum aktualisierst du den Portstree mit csup und nicht
> zB mit portsnap? Ich bilde mir ein gelesen zu haben, dass das die
> empfohlene Methode ist.

Mach' ich aus Gewohnheit so. Mit supfiles kenne ich mich aus und kann
die so weiter benutzen wie bisher. Ein neues Werkzeug müßte ich mir erst
angucken und für die Anwendungsfälle die Kommandozeile basteln,
testen, ...

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Marc Santhoff | 8 Jul 17:41 2011
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CURRENT hängt in Intervallen

Tag,

ich hatte neulich mal nach FreeBSD 8 oder 9 gefragt und verschiedentlich
den Vorschlag bekommen, doch mal das 9er System zu aktualisieren. Wäre
auch schöner als komplett neu zu installieren.

Also getan, läuft aber ein gemeines Problem bleibt. Auch weiß ich
mittlerweile mehr darüber:

Ab und zu scheint das ganze System zu hängen und reagiert nicht auf
Tastendrücke, dann fängt es sich wieder und läuft normal. ich hatte das
erst nicht gemerkt, dann aber beim Umschalten zur 2. virtuelle Konsole
verchwand der Cursor, aber es passierte (erstmal) nichts. Also nicht
ganz tot. Eine Weile später erschien dann ttyv2 und alles war normal.

Bisher, vor dem Systemupdate, kam es recht häufig vor, daß das genau
während eines Tastatur-Pieps passiert, der endete dann natürlich nicht
und hat mich relativ schnell zum Reset-Taster greifen lassen,
widerliches Geräusch eben.

Kennt jemand dieses Phänomen, ist es eine vergessene Debug-Option im
Kernel oder ein bekannter Fehler?

Wenn ich das in den Griff bekäme könnte ich nämlich bei 9 bleiben ...

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Marc Santhoff | 8 Jul 17:42 2011
Picon

Re: Port Makefiles 0 Byte nach csup

Am Donnerstag, den 07.07.2011, 23:08 +0200 schrieb Marc Santhoff:
> Tag allerseits,
> 
> ich habe eben den Ports-Tree aktualisiert und nun sind viele Makefiles
> und wenn ich richtig gesehen habe auch alle Dateien bis auf pkg-list
> leer aber vorhanden, also 0 Byte groß. Betroffen ist vieles oder ealle
> in x11-fonts und auch linux-f10-gtk..., da habe ich dann den Portmaster
> gestoppt.
> 
> Was ist da passiert, zum falschen Moment den Zugriff versucht, also der
> Server hat die gelockt oder grade in Bearbeitung oder irgendwas anderes?
> 
> Sowas hatte ich noch nie.

Ich geb' hier mal die Ingrid:

Nach einem neuem csup ist alles in Ordnung, hab' wohl den Server auf dem
falschen Fuß erwischt.

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Frank Ebert | 8 Jul 21:45 2011
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Re: Port Makefiles 0 Byte nach csup

> > Ich kann dir leider nicht helfen. Mich würde aber etwas anderes
> > interessieren: Warum aktualisierst du den Portstree mit csup und
> > nicht zB mit portsnap? Ich bilde mir ein gelesen zu haben, dass das
> > die empfohlene Methode ist.
> 
> Mach' ich aus Gewohnheit so. Mit supfiles kenne ich mich aus und kann
> die so weiter benutzen wie bisher. Ein neues Werkzeug müßte ich mir
> erst angucken und für die Anwendungsfälle die Kommandozeile basteln,
> testen, ...

Ok, danke für die Info :) Solltest du dir das andere "Werkzeug" ansehen
wollen:

Mit portsnap fetch extract holst du dir den Portstree (wenn du noch
keinen hast). Jedes weitere Mal führst du ein portsnap fetch update
aus. Mehr brauchts nicht... :)

Gruß

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Polytropon | 8 Jul 22:21 2011
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Re: Port Makefiles 0 Byte nach csup

Um hier mal kurz einzuhaken:

On Fri, 8 Jul 2011 21:45:11 +0200, Frank Ebert wrote:
> Mit portsnap fetch extract holst du dir den Portstree (wenn du noch
> keinen hast). Jedes weitere Mal führst du ein portsnap fetch update
> aus. Mehr brauchts nicht... :)

Ich hab's mal läuten hören (zumindest wenn ich meinem
Gedächtnis glauben darf), daß portsnap nicht immer
ganz aktuelle Snapshots rausgibt, wogegen die "alt-
modische" Methode stets die aktuelle Version liefert,
besonders dann, wenn man direkt vom US-Server zieht.

Angenehm bei der csup-Methode ist, daß

	# cd /usr/src
	# make update

und für

	# cd /usr/ports
	# make update

funktioniert, der Befehl "make update" also einheitlich
auf die Systemquelltexte und auf die Ports angewendet
werden kann. Ich glaube sogar (Vorsicht, s. o.), daß
der erste Befehl den zweiten impliziert (d. h. _ein_
CVS-Lauf bringt beide Elemente auf den aktuellen Stand).
Den ersten Stand hat man meist ja schon vom Installations-
medium mitgebracht.
(Continue reading)

Oliver Fromme | 11 Jul 18:55 2011
Picon

Re: Port Makefiles 0 Byte nach csup

Frank Ebert <frank.ebert <at> freenet.de> wrote:
 > Ich kann dir leider nicht helfen. Mich würde aber etwas anderes
 > interessieren: Warum aktualisierst du den Portstree mit csup und nicht
 > zB mit portsnap? Ich bilde mir ein gelesen zu haben, dass das die
 > empfohlene Methode ist.

Es gibt keine "offiziell" empfohlene Methode; sowohl csup
als auch portsnap haben ihre Vor- und Nachteile.  (Davon
abgesehen gibt es auch noch andere Methoden.)

Ich persönlich verwende csup, weil es mehr Möglichkeiten
bietet.  Außerdem ist es einfacher, da ich csup ohnehin
bereits für src, doc und www verwende.  Portsnap ist mir
zu unflexibel.  Außerdem war es langsamer als csup, als
ich es mal ausprobiert hatte, obwohl häufig das Gegenteil
behauptet wird.  Vielleicht lag es nur an meinem speziellen
Setup.

Gruß
   Olli

--

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Oliver Fromme, secnetix GmbH & Co. KG, Marktplatz 29, 85567 Grafing b. M.
Handelsregister: Registergericht Muenchen, HRA 74606,  Geschäftsfuehrung:
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"If you aim the gun at your foot and pull the trigger, it's
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Oliver Fromme | 11 Jul 19:03 2011
Picon

Re: CURRENT hängt in Intervallen

Marc Santhoff wrote:
 > Ab und zu scheint das ganze System zu hängen und reagiert nicht auf
 > Tastendrücke, dann fängt es sich wieder und läuft normal.

Wie lange dauert so ein Hänger?  Ist das immer gleich lang?
Funktioniert während eines solchen Hängers die Num-Lock-
Taste (geht die LED aus und an)?  Reagiert der Rechner auf
Netzwerk-Pings?

Ich vermute, der Antwort auf die letzten beiden Fragen ist
"nein".  Die Tatsache, dass der Pieps während des Hängers
nicht ausgeht, bedeutet, dass auch Interrupt-Handler nicht
abgearbeitet werden, und das wiederum deutet darauf hin,
dass das Problem sehr Low-Level ist.  Es könnte bei einem
der Time-Counter oder Interrupt-Controller anzusiedeln sein,
aber das ist nur Spekulation.

BTW, bist Du sicher, dass die Hardware in Ordnung ist?
Benutzt Du /i386 oder /amd64?

Möglicherweise ist es sinnvoll, in der -current-Liste zu
fragen, ob es noch Andere gibt, die das gleiche Problem
haben.

Gruß
   Olli

--

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