Buerger_inneninitative gegen die Vorratsdatenspeicherung: Mehr als 3000 Unterschriften in 24 Stunden.
Peter Vratny <peter <at> vratny.at>
2011-12-21 13:25:55 GMT
Hallo,
da der Herr Sokolov so schön dazu aufruft, hier meine Bitte an euch das
weiter zu tragen und zu verbreiten:
https://zeichnemit.at
lg und schöne Feiertage,
Peter
-------- Original Message --------
Subject: Re: [internetz] Buerger_inneninitative gegen die
Vorratsdatenspeicherung: Mehr als 3000 Unterschriften in 24 Stunden.
Date: Wed, 21 Dec 2011 08:20:22 -0400
From: Daniel AJ Sokolov <daniel <at> sokolov.eu.org>
To: internetz <at> vibe.at
Leute, jetzt müsst Ihr pushen. Radiosender anrufen, Leserbriefe
schreiben, TV-Sender einladen, Teletext bequatschen, etc.
Die Ganze Woche wird erstaunlich viel gelesen - von einer Klientel, die
über Web 2.0 schwer zu erreichen ist.
Das muss vor Weihnachten deutlich über 10.000 wachsen, sondern wird es
nachher sehr schwer, da wieder Wind reinzukriegen.
Prominente ins Boot holen, zB Armin Wolf einladen, einen Tweet abzusetzen.
Gibt es Kontakte in kirchliche Kreise? Die haben auch Websites,
Mailinglisten, etc. und der eine oder andere ist da sicher aufgeschlossen.
ISPA-Mailingliste, interne Kommunikation großer Unternehmen (T-Mobile!),
über Gewerkschaften und AK zu den Betriebsräten, etc.
Viel Erfolg!
Daniel AJ
On 2011-12-21 07:15 wrote michael.bauer <at> vibe.at:
> In weniger als einem Tag hat die parlamentarische Bürger_inneninitiative
> gegen die verdachtslose Vorratsdatenspeicherung mehr als 2000
> Zustimmungserklärungen gesammelt und ist damit die erfolgreichste
> Initiative, die online unterstützt werden kann.
>
> Am 14.12. wurden 4471 Unterschriften der Initiative "Stoppt die
> Vorratsdatenspeicherung" dem Parlament übergeben. Die Forderungen: Die
> österreichische Regierung soll sich gegen die EU-Richtlinie zur
> Vorratsdatenspeicherung einsetzen und für eine Evaluation sämtlicher
> Terrorgesetze. Seit dem Nachmittag des 20.12. kann nun über
> https://zeichnemit.at online mitgezeichnet werden. In 24 Stunden wurden
> mehr als 3000 Zustimmungserklärungen gesammelt.
>
> Im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung soll ab 1.4.2012 gespeichert werden,
> wer wen anruft, und wer wem SMS oder E-Mails schreibt. Bei Mobiltelefonen
> wird auch der Standort gespeichert. Dadurch ist ein tiefer Einblick ins
> Privatleben möglich. Neben dem Stopp der Vorratsdatenspeicherung fordert
> die Bürger_inneninitiative auch die Evaluierung sämtlicher Terrorgesetze
> und weiß sich dabei auf ähnlicher Linie wie das EU-Parlament, welches
> gerade beschlossen hat, dass auch die EU-Antiterror-Politik umfassender
> Evaluierung bedarf.
>
> Zahlreiche Webseiten schlossen sich der gestern gestarteten Online-Kampagne an.
> "Die Initiative ist auch online ein großer Erfolg" freut sich Andreas
> Krisch vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, einer der Initiatoren:
> "Das zeigt, wie wichtig dieses Thema den Menschen ist." Er zeigt sich
> zuversichtlich, dass das nächste Ziel von 10.000 Unterschriften bald
> erreicht werden kann.
>
> Kontaktinformationen:
> Andreas Krisch
> E-Mail: info <at> akvorrat.at
> Web: http://www.akvorrat.at
> Telefon: +43 1 4805025-11
>
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