Sven Wagner | 3 Sep 18:56
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[Fwd: [Berlin-wireless] FON & Freifunk, Interview mit Martin Varsavsky]


-------- Original Message --------
Subject: [Berlin-wireless] FON & Freifunk, Interview mit Martin Varsavsky
Date: Sun, 3 Sep 2006 14:28:14 +0200
From: Thomas Mellenthin <thomas@...>
Reply-To: wirelesslan in Berlin <berlin@...>
To: wirelesslan in Berlin
<berlin@...>,	"Mailingliste des 
Freifunk Potsdam e.V."	<freifunk-potsdam@...>

Hallo,

bei SPON ist gerade ein Interview mit Martin Varsavsky, dem Chef von
FON, erschienen. Besonders interessant fand ich seine Antwort auf
diese Frage:

SPIEGEL ONLINE: Ihre Idee ist alles andere als neu. Initiativen wie
Freifunk.net wollen WLANs auch teilen. Ist das nicht lästige
Konkurrenz für Sie?
Varsavsky: Ich finde jede WLAN-Initiative großartig. Google plant
etwa, ein eigenes freies WLAN -Netzwerk in San Francisco aufzubauen.
Wir begrüßen jede Aktivität in diese Richtung, und würden wir gerne
mit diesen Initiativen zusammenarbeiten. Wir sind gerne bereit, die
FON Access Points auch den Freifunk-Nutzern zur Verfügung zu stellen
und umgekehrt. Gerne geben wir Ihnen User-Namen und Passwörter, damit
sie sich über FON auch in Barcelona, Madrid oder New York ins
Internet einloggen können. Wir wollen, dass sich alle WLAN-Netzwerke
zusammentun. Das einzige Problem ist, dass wir nicht Tausende von
User-Namen für einen einzigen Hotspot vergeben können. Unsere Regel
lautet: Mitglied werden können und einen User-Namen erhalten
(Continue reading)

thomasasta | 3 Sep 22:51
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Re: [Fwd: [Berlin-wireless] FON & Freifunk, Interview mit Martin Varsavsky]

warum zentral, wenn es auch decentral geht ?

-------- Original-Nachricht --------
Datum: Sun, 03 Sep 2006 18:56:02 +0200
Von: Sven Wagner <cven@...>
An: "wlan >> Neues zu WLAN" <wlannews@...>
Betreff: [WLANnews] [Fwd: [Berlin-wireless] FON & Freifunk,	Interview mit Martin Varsavsky]

> 
> 
> -------- Original Message --------
> Subject: [Berlin-wireless] FON & Freifunk, Interview mit Martin Varsavsky
> Date: Sun, 3 Sep 2006 14:28:14 +0200
> From: Thomas Mellenthin <thomas@...>
> Reply-To: wirelesslan in Berlin <berlin@...>
> To: wirelesslan in Berlin
<berlin@...>,	"Mailingliste des 
> Freifunk Potsdam e.V."	<freifunk-potsdam@...>
> 
> Hallo,
> 
> bei SPON ist gerade ein Interview mit Martin Varsavsky, dem Chef von
> FON, erschienen. Besonders interessant fand ich seine Antwort auf
> diese Frage:
> 
> SPIEGEL ONLINE: Ihre Idee ist alles andere als neu. Initiativen wie
> Freifunk.net wollen WLANs auch teilen. Ist das nicht lästige
> Konkurrenz für Sie?
> Varsavsky: Ich finde jede WLAN-Initiative großartig. Google plant
> etwa, ein eigenes freies WLAN -Netzwerk in San Francisco aufzubauen.
(Continue reading)

Sven-Ola Tuecke | 4 Sep 12:09
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Re: [Fwd: [Berlin-wireless] FON & Freifunk, Interview mit Martin Varsavsky]

Auch hallo,

die FON-Frage wird ja gerade aktuell hoch gehandelt. Das Spiegel-Interview 
und andere Dinge zeigen, das FON den Freifunkern in punkto PR+Marketing in 
jedem Fall ueberlegen sein koennte. Beispiel: Ich bin umgezogen und hab' die 
Berliner Arena vor der Nase. Die haben jetzt eine ESSID "FON_ARENA". Vor 
einiger Zeit war's mal ein Meldung, dass die Arena Inhalte fuer das FFF-Netz 
zur Verfuegung stellen koennte (Stichwort: Event-Audio-Test-Uebertragung, 
schon eine Weile her). Ist kein echtes Problem, der naechste FFF-Punkt ist 
500 Meter weiter ;-)

Das tut allerdings insofern weh, als das uns auf Dauer interessierte (+ 
faehige) Leute sowie interessante Standorte "durch die Lappen" gehen 
koennten. Lesenswert fand ich auch die Aeusserungen von Waldmar in seinem 
BLOG unter http://openbsd-geek.de/archives/230-FON.html . Neben dem Willen 
und Lippenbekenntnissen zur Zusammenarbeit gehoert aber auch die technische 
Moeglichkeit dazu.

@Felix: Ich weiss, das Du mitliest. Sag' mal was hierzu:

- FON braucht (weil's Geschaeft darauf beruht) eine Moeglichkeit 
abzurechnen. FON muss ein Hotspot-Netzmodell haben, einfach damit die 
einzufangenden Schafe keinerlei technische Schwierigkeiten haben und 
moeglichst schnell den Konto-Dialog sehen. Das heisst: Master-Mode fuer 
jeden Node und eine wie auch immer gestaltete "Wegelagerer-Seite" mit Login 
bei Internet-Wunsch. Jeder FON-Router darf dabei ESSID, BSSID, Kanal etc. 
nach Wunsch konfigurieren, die typischen Windows-Clients richten sich ja 
nach dem Master.

- Freifunk braucht (weil's Netzmodell darauf beruht) die Moeglichkeit, 
(Continue reading)

thomasasta | 4 Sep 19:39
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Re: [Fwd: [Berlin-wireless] FON & Freifunk, Interview mit Martin Varsavsky]

Hallo
alles zu kompliziert. Das wird alles erst interessant, wenn das aufspielen der Software ohne
Konfiguration geht. Sowohl auf dem Laptop, als auch bei der WIFI-Firmware.
Die Verbindugen müssen automatisch ad hoc gehen, also "contagious" sein.

Warum sollen sich zwei Laptops mit Wifi Chip nicht sofort verbinden und wenn der eine Internet hat, surft
der andere mit, wenn ein OLSR oder wie auch immer genanntes APP installiert ist.

Auch Fon Router, mit der OLSR-Firmware bespielt sollten sich gleich finden (wenn Entfernung gegeben ist
oder durch Antennen verstärkt).
Antennen bauen oder Hardware konfigurieren ist nicht das Thema, Wer will kann noch einen verstärkte
Antenne nutzen, aber konfigurieren wird keiner.
Daher muss dass alles automatisch gehen ohne irgendwo seine IP anzumelden.

Erst wenn das gegeben ist, hat Freifunk eine Change gegenüber FON.

OLSR muss ein wifi-p2p projekt werden. ggf auch mit credits, wer seine bandreite / Upload zur Verfügung
stellt, bekommt Credits, dann später bei anderen auch durchs Netz mit mehr Bandbreite zu kommen als
andere. z.B.

Das muss im Prinzip wie i2p.net funktionieren, nur dass die IP Tunnel nicht zur Anonymisierung genutzt
werden, sondern zum überbrücken bis zum nächsten Internet-Gateway.

Es könnte aber verschlüsselte Tunnel nutzen, damit Zwischenhops nicht loggen oder Daten abfangen.

Kann man OLSR und I2p.net verschmelzen, so dass auf einer Lan-Party nur aus Laptops ein kabelloses
netzwerk entstehen könnte ?

-------- Original-Nachricht --------
Datum: Mon, 4 Sep 2006 12:09:15 +0200
(Continue reading)

Sven-Ola Tücke | 5 Sep 10:12
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Re: [Fwd: [Berlin-wireless] FON & Freifunk, Interview mit Martin Varsavsky]

Hi,

[hatte mich in der Liste vertan, dieses Posting war fuer [wlanware] gedacht.

Und nein - das ist nicht zu kompliziert. Auf einem Router hat man eine
kontrollierte Umgebung, wo sowas userfreundlich und (an der Oberflaeche
einfach) implementiert werden kann. Die Idee mit dem Laptop hingegen kann
man vergessen, Viel zu umfangreich, weil's da dauernd Konflikte mit der
persoenlichen Verwendung des Teils (Firewalls, Rechner-Schutzmechanismen,
1000 Betriebssystemvarianten) gibt.

Grusz, Sven-Ola

thomasasta@... wrote:

> Hallo
> alles zu kompliziert. Das wird alles erst interessant, wenn das aufspielen
> der Software ohne Konfiguration geht. Sowohl auf dem Laptop, als auch bei
> der WIFI-Firmware. Die Verbindugen müssen automatisch ad hoc gehen, also
> "contagious" sein.
> 
> Warum sollen sich zwei Laptops mit Wifi Chip nicht sofort verbinden und
> wenn der eine Internet hat, surft der andere mit, wenn ein OLSR oder wie
> auch immer genanntes APP installiert ist.
> 
> Auch Fon Router, mit der OLSR-Firmware bespielt sollten sich gleich finden
> (wenn Entfernung gegeben ist oder durch Antennen verstärkt). Antennen
> bauen oder Hardware konfigurieren ist nicht das Thema, Wer will kann noch
> einen verstärkte Antenne nutzen, aber konfigurieren wird keiner. Daher
> muss dass alles automatisch gehen ohne irgendwo seine IP anzumelden.
(Continue reading)

thomasasta | 5 Sep 19:48
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Re: [Fwd: [Berlin-wireless] FON & Freifunk, Interview mit Martin Varsavsky]

Hi
dachte laptop.org wollte auch, dass sich der wifi chip der laptops unterienander vermeshen und so die
dritte welt ins internet kann?
Ok, dann sollte es zumindest auf Wifi-routiern ein vermaschen geben, ohne dass man irgendwo seine IP
adresse registrieren lassen muss, 
freifunk wird sich nur entwickeln, wenn es wie p2p ist... contagious ...

-------- Original-Nachricht --------

> Hi,
> 
> [hatte mich in der Liste vertan, dieses Posting war fuer [wlanware]
> gedacht.
> 
> Und nein - das ist nicht zu kompliziert. Auf einem Router hat man eine
> kontrollierte Umgebung, wo sowas userfreundlich und (an der Oberflaeche
> einfach) implementiert werden kann. Die Idee mit dem Laptop hingegen kann
> man vergessen, Viel zu umfangreich, weil's da dauernd Konflikte mit der
> persoenlichen Verwendung des Teils (Firewalls, Rechner-Schutzmechanismen,
> 1000 Betriebssystemvarianten) gibt.
> 
> Grusz, Sven-Ola
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Benjamin Hagemann | 8 Sep 13:25
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heise: Unverschlüsseltes WLAN hat Folgen

Hi All,

solangsam zieht diese Meldung ja ihre Kreise durchs Netz.
 http://www.heise.de/newsticker/meldung/77921
Was haltet ihr davon? Olaf, wie wertest du dies Urteil?

- Vor Jahren gab es ja beim CCC Berlin ein ähnlichen Fall, der aber nach
  der Aussage "Wir haben ein offnes wLAN" wohl beendet war.

- Hier wird ja von unbewußt offenem wLAN gesprochen, sprich da hätte
  jemand aus Sicht des Anschlußinhabers ihr wLAN+Anschluß unrechtmässig
  benutzt - in unseren Netzen stellen wir aber den Zugang bewußt als
  Anbieter frei. Wie weit ist das rechtlich relevant?

--

-- 
ciao, Benny
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Sven Wagner | 8 Sep 13:59
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Re: heise: Unverschlüsseltes WLAN hat Folgen

Benjamin Hagemann wrote:
> Hi All,
> 
> solangsam zieht diese Meldung ja ihre Kreise durchs Netz.
>  http://www.heise.de/newsticker/meldung/77921
> Was haltet ihr davon? Olaf, wie wertest du dies Urteil?
> 
> - Vor Jahren gab es ja beim CCC Berlin ein ähnlichen Fall, der aber nach
>   der Aussage "Wir haben ein offnes wLAN" wohl beendet war.
> 
> - Hier wird ja von unbewußt offenem wLAN gesprochen, sprich da hätte
>   jemand aus Sicht des Anschlußinhabers ihr wLAN+Anschluß unrechtmässig
>   benutzt - in unseren Netzen stellen wir aber den Zugang bewußt als
>   Anbieter frei. Wie weit ist das rechtlich relevant?

ist das wieder eine meldung aus der rubrik "hamburger gerichte stopfen 
das sommerloch"...
lg
	cven
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Sven Wagner | 8 Sep 14:39
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klagewellen-machen-freie-infrastrukturen-kaputt

http://netzpolitik.org/2006/klagewellen-machen-freie-infrastrukturen-kaputt/

lg
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thomasasta | 8 Sep 16:02
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Re: heise: Unverschlüsseltes WLAN hat Folgen

nein, es ist ganz klar das AUS für Freifunk !

-------- Original-Nachricht --------
Datum: Fri, 08 Sep 2006 13:59:55 +0200
Von: Sven Wagner <cven@...>
An: Neues zu WLAN <wlannews@...>
Betreff: Re: [WLANnews] heise: Unverschlüsseltes WLAN hat Folgen

> Benjamin Hagemann wrote:
> > Hi All,
> > 
> > solangsam zieht diese Meldung ja ihre Kreise durchs Netz.
> >  http://www.heise.de/newsticker/meldung/77921
> > Was haltet ihr davon? Olaf, wie wertest du dies Urteil?
> > 
> > - Vor Jahren gab es ja beim CCC Berlin ein ähnlichen Fall, der aber
> nach
> >   der Aussage "Wir haben ein offnes wLAN" wohl beendet war.
> > 
> > - Hier wird ja von unbewußt offenem wLAN gesprochen, sprich da hätte
> >   jemand aus Sicht des Anschlußinhabers ihr wLAN+Anschluß
> unrechtmässig
> >   benutzt - in unseren Netzen stellen wir aber den Zugang bewußt als
> >   Anbieter frei. Wie weit ist das rechtlich relevant?
> 
> ist das wieder eine meldung aus der rubrik "hamburger gerichte stopfen 
> das sommerloch"...
> lg
> 	cven
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