Andre Schmidt | 25 Jul 18:42 2016
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Re: Masthalterung TP-Link CPE210

Moin Mathias,

Ubibracket [0].

Bis die Tage,
andre

[0] https://duckduckgo.com/?q=ubibracket&t=hc&iax=1&ia=images

Am 16-7-25 um 18:25 schrieb Mathias Mahnke:
> Hallo,
>
> kennt jemensch passende Masthalterung für die TP-Link CPE Modelle? Ich
> arbeite schon länger mit den NanoBrackets für UBNT NanoStation - soetwas
> suche ich für TP-Link.
>
> Danke fuer einen Tipp.
>
> Mathias
>
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Mathias Mahnke | 25 Jul 18:25 2016
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Masthalterung TP-Link CPE210

Hallo,

kennt jemensch passende Masthalterung für die TP-Link CPE Modelle? Ich
arbeite schon länger mit den NanoBrackets für UBNT NanoStation - soetwas
suche ich für TP-Link.

Danke fuer einen Tipp.

Mathias
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Monic Meisel | 19 Jul 09:38 2016
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Reminder - FreifunkTag in Köln - dieses WE

https://wiki.freifunk-rheinland.net/wiki/Freifunktag/2016-07
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Daniel Ehlers | 18 Jul 10:11 2016
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ffnord -> con - 2016.1: Einladung & CallForPaper

Liebe Freifunker_innen,

dieses mal extrem kurzfristige Ankündigung, leider dann auch noch gebounced:

Vom 22 bis 24. Juli 2016 findet in Kiel die "ffnord -> con - 2016.1" im Kieler
Innovations- und Technologiezentrum (Kitz) [1] statt. Die Veranstaltung ist ein
primär an Admins, Techniker und Firmware-Entwickler gerichteter Workshop,
welcher einen Rahmen für die Vertiefung der Zusammenarbeit der Freifunk
Gemeinschaften im Norden bieten soll.Um eine produktive Umgebung zu gewährleisten,
ist die Teilnehmerzahl auf circa 30 Personen begrenzt. Daher wäre es gut wenn
jede Community circa 3-5 Personen stellt - bitte diskutiert, wen ihr "entsenden"
wollt.

Die Anmeldung erfolgt per E-Mail, siehe [3]. Bitte gebt an, aus welcher Freifunk
Gemeinschaft ihr kommt. Alle Teilnehmer werden zur weiteren Planung von uns auf
der Mailingliste [3] registriert. Fragen bzgl. der Organisation und Themen bitte
an diese Liste.

Am Freitag (22.07) Abend ab 20 Uhr wird es ein "Meet and Greet" geben.
Stattfinden wird das im UnRat [4].

Die von uns erdachte RoadMap fällt wie gewohnt schlank aus:

Freitag 2016-07-22
 * 20:00 "Meet & Greet", UnRat

Samstag, 2016-04-23
 * 08:30 "Einlass" + Frühstück
 * 10:00 Eröffnungsplenum
 * 11:00 Vortrags-Slot #1 mit folgender Diskussion und Kaffeepause
(Continue reading)

Monic Meisel | 3 Jul 08:24 2016
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Diskussionen auf WLAN talk

Wir haben die Diskussion auf WLAN-Talk fortgesetzt ... Ich bitte auch die anderen Diskutanten wie immer
dorthin. Danke :)

https://lists.freifunk.net/mailman/listinfo/wlantalk-freifunk.net

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Monic Meisel
Hohenzollernring 105 
Hamburg 22763

Mobil +49 171 210 000 4

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Monic Meisel | 2 Jul 15:03 2016
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VPN - alter Artikel in heise

Hello,

leider ist die Darstellung in dem Artikel nicht korrekt …

Bewegung kam wieder in die Initiative als der Berliner Aktivisten die Freedom Fighter Box vorstellten und
das Problem mit geschenkten VPNs nach Schweden gefixt hatte. Danach ist der Förderverein freie
Netzwerke übergangsweise eingesprungen und stellt bislang verschiedenen Communities den
sogenannten VPN03 zur Verfügung. Das führte dazu, dass der Förderverein sich als Dienstbetreiber
bei der BNetzA gemeldet hat … später folgten der Freifunk Rheinland und weitere.

Die Beweggründe sind politischer Natur gewesen ... zur Unterstützung der Freifunk Idee sind wir diesem
Kompromiss eingegangen, der eine Zentralisierung, Hierachiebildung und weitere Folgen hatte, die
nicht den ursprünglichen freiheitlichen Gedanken entsprechen.

Leider hat sich der VPN und die Gateways in der Folge tief nicht nur in die Kommunikation, sondern auch in die
Infrastrukturen und Firmwares vieler Communities eingebrannt. Dem gilt es IMHO entgegen zu wirken und
die technischen Abhängigkeiten aufzulösen. So dass die Gruppen, aber auch jeder Knotenbetreiber in
der Lage ist, Dienste flexibel ein- oder auszuschalten bzw. auch einen eigenen VPN einzutragen.

LG Monic
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Andreas Glaeser | 29 Jun 13:26 2016

heise online: Einsatz

Diese Meldung aus heise online wurde Ihnen von "Andreas Glaeser <andreas.glaeser <at> irregulaire.info>"
gesandt. Wir weisen darauf hin, dass die Absenderangabe nicht verifiziert ist. Sollten Sie Zweifel an
der Authentizität des Absenders haben, ignorieren Sie diese E-Mail bitte.
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Am Ende des Bastel-Artikels findet sich eine Formel zur Berechnung des gesetzlich maximal zulässigen
Antennen-Gewinns. Vielleicht kann das irgendjemand gebrauchen.
------------------------------------------------------------------------

03.11.2014 11:44

Einsatz

            Das Freifunk-Netzwerk[1] bietet in immer mehr Städten offene und verbundene WLAN-Netze an. Nach Jahren
der Stagnation, in denen die Störerhaftung viele abgeschreckt[2] hatte, die ihren
Internet-Anschluss eigentlich mit Vergnügen freigeben wollten, kommt seit einiger Zeit wieder
Bewegung in die Freifunk-Initiative.

Zwei Wege haben sich dabei herauskristallisiert, um das Problem der Störerhaftung zu umgehen. Die einen
legen Tunnel in Länder, in denen es keine Störerhaftung gibt, und routen den
Freifunk-Internetverkehr darüber. Andere, etwa die Berliner Freifunk-Community, werden selbst
Provider – für diese gelten andere Regeln bezüglich der Störerhaftung als für Privatleute.

Wer selbst mitmachen will und in einer Stadt wohnt, in der es schon eine Freifunk-Community gibt,
benötigt meist nur einen mit einem speziellen Image geflashten Router – dabeit bieten die
Communities oft Hilfe an. Der Router wird einfach ans heimische Internet angeschlossen und schon nimmt
man Teil am Freifunk-Netz. Falls ein anderer Freifunk-Router in Reichweite ist, ver-meshen sich diese
automatisch und man kann dann Daten ganz ohne Umweg über das Internet austauschen. Viele solcher direkt
verbundenen Router bilden dann ein vom Internet unabhängiges Mesh-Netzwerk. 

Geht es darum, eine etwas längere Strecke bis zum nächsten Freifunk-Router zu überbrücken, ist es
(Continue reading)

Monic Meisel | 24 Jun 16:35 2016
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Freifunk für Medienkompetenz und Beteiligung

Hallo Freifunkas,

ich freue mich euch zu informieren, dass der Förderverein freie Netzwerke ein neues Projekt gestartet hat:
http://jugendnetz-berlin.de/de/freifunk/die-foerderinitiative.php

Nachdem die ersten Gespräche dazu schon im letzten Jahr stattfanden, gab es am 8.6. nun die Auftaktveranstaltung.
Mediale Pfade ist für die Erstellung der Dokumentation bzw. pädagogischer Aufbereitung mit an Board.

Wir freuen uns auf spannende Workshops und hoffentlich auf Nachahmer :)

Viele Grüße, Monic






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jens | 7 Jun 04:09 2016
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nieder mit der störerhaftung - hoch lebe die störerhaftung (mal ins Gesetz / Beschluss) geschaut

Heute ist ein schöner Tag, heute ist ein Trauriger Tag:
am 2.6. hat der Bundestag nach vielem Hin und Her die "Abschaffung der Störerhaftung" beschlossen.(2)
so seine Worte, alles gut also?
Das das nicht so sein Kann ahnen wir schon an der großen Welle der Kritik die sich durch IT Landschaft zieht, dabei spielt es keine Rolle ob es Datenschützer, Freifunker, Netzrechtler oder große IT Anbieter geht. Das Gesetz in dieser Form reiche nicht Weit genug.
Fangen wir beim Bundestag(1) selber an, der sagt auf seinen eigenen Seiten er habe "Störerhaftung bei öffentlichen WLAN-Netzen beseitigt", deren Abschaffung beschlossen -- entgegen dem Antrag der Opposition "Darin hatten die Oppositionsfraktionen gefordert, die WLAN-Netzbetreiber von der sogenannten Störerhaftung zu befreien".
Das  verstehe wer will - wo ist also der Haken. Was stimmt ist, WLAN Betreiber die offene Netze betreiben - die auch öffentlich sind - sind nun großen Telekominikationsanbietern gleichgestellt. Das bedeutet im Grunde, man versteht sie nur als Transportdienstanbieter. Soweit so gut - diese Gleichstellung ist auch nicht an bedingungen Geknüpft. In der schwierigen Findungsphase waren technisch Sinnfreie Forderungen nach Vorschaltseiten, sogenannten Captive Portals, Einwilligungserklärungen, zwingender Verschlüsselung bei gleichzeitig offenen WLAN Netzenn und dergleichen im Raum gestanden. Das ist vom Tisch, als nicht besonders clevere Idee etwas für Freifunk Stammtische.
Der Haken liegt daran das der Bundestag darauf verzichtet hat die Abmahung gleich mit auszunehmen. In der Folge bedeutet das das einfach munter weiter abgemahnt werden kann. Sicher die  Begründungen müssten sich ändern, aber das Modell Massenabmahnung bleibt damit weiter ein lukratives Geschäft.
Auf Seite 10 von 11 der Beschlussbegründung(2) finden sich die goldenen Worte "Eine Haftung des Diensteanbieters
ist danach grundsätzlich ausgeschlossen, wenn der Anbieter von Diensten der reinen Durchleitung die Übermitt-
lung nicht veranlasst, den Adressaten der übermittelten Kommunikation nicht auswählt und er die übermittelten
Informationen nicht auswählt oder verändert." Das ist klingt gut und geht auch weiter mit, "Die Haftungsprivilegierung des Diensteanbieters nach § 8 Absatz 1 und 2 umfasst z.B.
uneingeschränkt auch die verschuldensunabhängige Haftung im Zivilrecht nach der sog. Störerhaftung und steht
daher nicht nur einer Verurteilung des Vermittlers zur Zahlung von Schadenersatz, sondern auch seiner Verurtei-
lung zur Tragung der Abmahnkosten und der gerichtlichen Kosten im Zusammenhang mit der von einem Dritten
durch die Übermittlung von Informationen begangenen Rechtsverletzung entgegen."
Schade das das nur in der Begründung steht, und die wird in der Regel seltener auf lokalen Amts und Verwaltungsgerichten gelesen, sondern kommt bestenfalls in fortgeschrittenen Verhandlungen auf Landes- und Bundesebene zum Tragen.
Seit 2003 warnt u.a. die Telekom davor das sie grundsätzlich auch Abgemahnt werden könnte. Die Hürden sind enorm hoch, und bisher war es leichter die Menschen nebenan zu auf Unterlassung zu verklagen als sich mit großen ISP wie der Telekom anzulegen. Da jetzt jeder ISP ist, der ein offenes Netz betreibt liegt die Vermutung nahe das nun Abmahnungen im großen Stile folgen um die Hürden Stück für Stück zu demontieren. Sollten die Abmahnindustrie damit durchkommen hat das weit mehr Folgen als nur für die eh wenigen offenen WLAN Zugänge in Deutschland. Deutschland ist in Bezug auf Breitband und offener WLAN weit unterhalb des Durchschnitts, ein einziges Trauerspiel. Die Folgen wären das Zensur , im Deckmantel von ABmahnungen normalität werden wird. Es wird nicht mehr darum gehen die Quellen zu verbieten/ zu löschen. Stattdessen werden die Überbringer zum löschen und sperren gezwungen - und das wird das Ende des Internets wie wir es kennen. Lassen sie sich das nicht gefallen.
Statt ein Klima der Angst und Drohung zu fördern, es wäre so schön wenn diese gleichen Abmahn-Anwälte* in dem gleichen Stile Menschenrechtsverletzungen Abmahnen würden. Das käme direkt den Menschen zugute, und würde mittelfristig Verhältnisse für alle besser machen.

1 https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2016/kw22-angenommen-abgelehnt/425518
Störerhaftung bei öffentlichen WLAN-Netzen beseitigt: Gegen das Votum der Opposition hat der Bundestag am 2. Juni den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur zweiten Änderung des Telemediengesetzes (18/6745) in der vom Wirtschaftsausschuss geänderten Fassung (18/8645) angenommen. Damit entfällt die bisherige sogenannte Störerhaftung der Betreiber öffentlicher Funknetze für den Internetzugang (WLAN) bei Rechtsverstößen von Nutzern dieses WLAN. Hürden wie Vorschaltseiten, Verschlüsselung oder die Belehrung der Nutzer über Rechtsverletzungen werden abgeschafft. Dafür unterliegen Anbieter, die Dritten einen Internetzugang über ein drahtloses lokales Netzwerk zur Verfügung stellen, künftig den gleichen Bedingungen, wie sie jetzt schon Internetzugangsanbieter besitzen. Der Bundestag verabschiedete mit dem gleichen Abstimmungsverhalten eine Entschließung, in der die Bundesregierung aufgefordert wird, auf europäischer Ebene Vorschläge einzubringen, um zügig rechtssichere Regelungen für schnelle und effektive Verfahren zur Rechtsdurchsetzung im Internet zu etablieren. Es sollten Maßnahmen entwickelt werden mit denen die Finanzströme von Plattformen, die gewerbsmäßig Rechte des geistigen Eigentums verletzen, ausgetrocknet werden können. Die Rechteinhaber sollten legale, nutzerfreundliche Angebote mit einfachen, praktikablen und angemessenen Vergütungsmodellen weiterentwickeln. Gegen das Votum der Opposition lehnte der Bundestag einen gemeinsamen Gesetzentwurf der Grünen und der Linken zur Änderung des Telemediengesetzes (Störerhaftung, 18/3047) auf Empfehlung des Wirtschaftsausschusses (18/3861) ab. Darin hatten die Oppositionsfraktionen gefordert, die WLAN-Netzbetreiber von der sogenannten Störerhaftung zu befreien, um für einen einfachen und kostengünstigen Internetzugang die Mitnutzung bestehender Netze zu ermöglichen.
2 angenommene Fassung http://dip.bundestag.de/btd/18/086/1808645.pdf
Zu Nummer 1:
Um Rechtssicherheit zu schaffen, stellt der neu eingefügte Absatz 3 klar, dass auch Anbieter von WLAN-Inter-
netzugängen Zugangsprovider i. S. d. § 8 TMG sind und dass für diese die Bestimmungen des § 8 gelten. Gemäß
§ 2 Satz 1 Nummer 1 TMG sind „Diensteanbieter“ im Sinne des TMG alle natürlichen und juristischen Personen,
die eigene oder fremde Telemedien zur Nutzung bereithalten oder den Zugang zur Nutzung vermitteln. Mit der
Änderung wird klargestellt, dass auch die Anbieter von WLAN-Internetzugängen ohne jede Einschränkung
Diensteanbieter i.S.d. § 8 TMG sind. Dabei ist die Haftung eines Diensteanbieters der reinen Durchleitung unter
bestimmten kumulativen, aber abschließenden Voraussetzungen beschränkt. Eine Haftung des Diensteanbieters
ist danach grundsätzlich ausgeschlossen, wenn der Anbieter von Diensten der reinen Durchleitung die Übermitt-
lung nicht veranlasst, den Adressaten der übermittelten Kommunikation nicht auswählt und er die übermittelten
Informationen nicht auswählt oder verändert. Der Wortlaut der Bestimmungen des Artikels 12 der Richtlinie
2000/31/EG und des § 8 TMG schließt weitere Voraussetzungen oder Prüfplichten für deren Anwendung aus-
drücklich aus. Deswegen wurden die im Gesetzentwurf der Bundesregierung in § 8 Absatz 4 TMG genannten
Voraussetzungen und Prüfpflichten gestrichen, weil diese mit den unionsrechtlichen Vorgaben unvereinbar sind
und das Ziel des Gesetzentwurfes, Rechtssicherheit für WLAN-Anbieter zu schaffen, verfehlt hätten.
Die Beschränkung der Haftung umfasst horizontal jede Form der Haftung für rechtswidriges Verhalten jeder Art.
Das gilt für die straf-, verwaltungs- und zivilrechtliche Haftung sowie für die unmittelbare und mittelbare Haftung
für Handlungen Dritter. Die Haftungsprivilegierung des Diensteanbieters nach § 8 Absatz 1 und 2 umfasst z.B.
uneingeschränkt auch die verschuldensunabhängige Haftung im Zivilrecht nach der sog. Störerhaftung und steht
daher nicht nur einer Verurteilung des Vermittlers zur Zahlung von Schadenersatz, sondern auch seiner Verurtei-
lung zur Tragung der Abmahnkosten und der gerichtlichen Kosten im Zusammenhang mit der von einem Dritten
durch die Übermittlung von Informationen begangenen Rechtsverletzung entgegen. Diese Auslegung der unions-
rechtlichen Vorgaben hat der Generalanwalt beim Europäischen Gerichtshof Maciej Szpunar in seinen Schluss-
anträgen vom 16. März 2016 in der Rechtssache C-484/14 bekräftigt (siehe Rz. 63ff., 151).
Die Beschränkung der Haftung steht dagegen nicht dem Erlass einer gerichtlichen Anordnung auf einer entspre-
chenden gesetzlichen Grundlage entgegen, wobei diese jedoch nicht die Feststellung irgendeiner Haftung des
Vermittlers für eine durch die Übermittlung von Informationen begangenen Rechtsverletzung beinhalten kann
(ebd. Rz. 86). Eine solche gerichtliche Anordnung muss wirksam und verhältnismäßig und darauf gerichtet sein,
eine bestimmte Rechtsverletzung abzustellen oder zu verhindern, und keine allgemeinen Überwachungspflichten
implizieren. Zudem muss sie ein angemessenes Gleichgewicht zwischen den Grundrechten wahren (ebd. Rz. 115,
151). Eine solche gerichtliche Anordnung ist nach Artikel 12 Absatz 3 und Artikel 15 Absatz 1 der Richtlinie
2000/31/EG unzulässig, wenn der Adressat dieser nur dadurch nachkommen kann, dass er den Internetzugang
stilllegt, mit einem Passwortschutz oder Verschlüsselung sichert oder sämtlich
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Monic Meisel | 5 Jun 14:26 2016
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Launch freifunk-hilft.de

Hallo liebe Communities, vor allem in Bayern und Baden-Württemberg,

wir würden gerne ENDLICH die Kampagnenseite freifunk-hilft.de launchen. Alles was dazu fehlt sind Eure API Einträge! 

Bitte aktualisiert diese umgehend! Mitte der Woche bin ich zur Flüchtlingsthematik (Förderverein unterstützt Freifunk und Refugees Emancipation) im Ausschuss Digitale Agenda eingeladen, da möchte ich die Webseite vorstellen. Da sollte Euer Engagement natürlich nicht fehlen … 

Ausserdem möchte ich Euch noch auf ein neues Feld in der API hinweisen. Aus Transparenz-Gründen sollten wir alle unter "Privacy Policy“ den Link zu Datenschutzhinweisen für Webseite, Freifunk-Netz und Dienste angeben. Ein Beispiel findet ihr in Bremen … Ich meine, Hamburg arbeitete auch an so was. 

Dies ist eine gute Gelegenheit mal zu reflektieren, wo noch mehr Datensparsamkeit möglich ist.

Danke für Eure Arbeit und viele liebe Grüße, 
Monic 






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Mario Behling | 2 Jun 12:34 2016
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Gravatar

Twitterkonto Einladung zum Social Media Treffen

Hallo,

im Jahr 2008 hatte ich mehrere Themenkonten, die das Kürzel Freifunk enthalten u.a. auf Identica und Twitter angelegt. In der Vergangenheit hatte ich meine Konten mit vielen Personen in der Freifunk-Community geteilt und es wurde gemeinsam getweetet.

In der Zwischenzeit haben die meisten Communities jedoch ihren eigenen Account und meiner Meinung nach sollen Social Media-Kanäle v.a. die lokalen Communities durch Retweets unterstützen. Es ist auch manchmal schwer nachzuvollziehen, wer eigentlich noch von Twitterkonten tweetet und Nachrichten schreibt. Ich habe selbst schon den Überblick verloren.

In der Tat, wurden in letzter Zeit auch proprietäre Trackingtools wie Hootsuite über meine Konten genutzt und Passwörter eigenmächtig geändert. Nun ja, ich habe nie irgendeine Policy definiert und das selbst einfach laufen lassen, solange es irgendwie funktioniert. Es ist mir aber auch schon vorgekommen, dass ich von eigenen Accounts von Eingeladenen unter fadenscheinigen Begründungen ausgesperrt wurde, was natürlich unschön ist, oder dass Tweets anderer ohne Rücksprache von Mittweetern mit Zugang gelöscht wurden.

Da wir mittlerweile viele verteilte Kanäle haben sind wir aber auch nicht mehr auf zentrale Kanäle angewiesen. Mit den Twitterkonten geht es mir darum Interessierte zu lokalen Communities und Initiativen zu leiten. Die beste Lösung um das zu erreichen sind da für mich Retweets von Aktivitäten der lokalen Communities. Hier ist auch sofort der Ursprung von Tweets und der Ansprechpartner klar. Wer in der Vergangenheit auf meinen Twitterkonten mitgetweetet hat - bitte tweetet von den lokalen Twitteraccounts und nutzt einfach weiterhin den Hashtag #freifunk und wichtige Informationen werden dann retweetet. Das war er ja auch schon bisher so.

Es gibt manchmal Kontaktanfragen zu Freifunk an mich. Wichtig ist, dass wir gemeinsam kommunizieren, dass Freifunk als Idee in erster Linie aus vielen lokale Gruppen besteht, die keiner einzelnen Organisation gehört, und Interessierte sich am besten an lokale Communities wenden. Das werde ich auch weiterhin tun.

Ich lade euch ein zum Treffen des Social-Team für freie Infrastrukturen am 28.07.2016 um 15:30 Uhr in den Räumlichkeiten des FFII e.V. in der Malmöer Str 6, 10439 Berlin. Als besonderer Gast wird Agata aus Krakau an dem Tag am Ort sein und ihr Projekt zum Wifi-Zugang vorstellen. Bitte meldet Euch bei mir privat zurück, dass ich Euch auf die Teilnahmeliste setze und rechtzeitig erinnere.

Frohes Freifunken!

Mario
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