Sven Giegold | 29 Sep 2011 15:06
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Endlich! EU-Kommission beschließt Finanztransaktionssteuer

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

in seiner "State of the Union"-Rede vor dem Europäischen Parlament hat
Kommissionpräsident Barroso gestern endlich den Gesetzesentwurf zur
Einführung einer Europäischen Finanztransaktionssteuer verkündet. Mehr
als 10 lange Jahre harter, oft auch zäher Arbeit, permanenten Drucks
der Zivilgesellschaft, von Attac und anderen sozialen Bewegungen, von
vielen verschiedenen Menschen aus ganz unterschiedlichen politischen
Lagern, haben sich jetzt endlich ausgezahlt. Heute dürfen wir uns
deswegen auch trotz der schweren Krisen einen Moment lang freuen und
allen, die daran mitgewirkt haben, ein großes Dankeschön sagen. Ohne
Euer Engagement hätte das nicht funktioniert!

Doch nach der Freude, muss der Druck weiter aufrecht erhalten werden.
Denn ganz gewonnen haben wir noch nicht. Nach dem im Europaparlament
mit breiter Mehrheit getragenen Beschluss für eine
Finanztransaktionssteuer vom 8. März 2011 und dem jetzigen Vorschlag
der Kommission ist nun die dritte und hier entscheidende Europäische
Institution, der Europäische Rat, an der Reihe. Die Regierungen der
Mitgliedsländer müssen nun endlich über ihren Schatten springen und
beweisen, dass sie ihren Lippenbekenntnissen zur Regulierung der
internationalen Finanzmärkte und zur Beteiligung des Finanzsektors an
der Bewältigung der Kosten der globalen Krisen Taten folgen lassen.

In Deutschland sind jetzt Kanzlerin Merkel und Finanzminister Schäuble
gefordert. Denn die FDP hat angekündigt, dass sie die Steuer blockieren
wird, wenn Großbritannien nicht mitmacht. Daran darf die Steuer jetzt
keinesfalls scheitern. Zunächst muss die Bundesregierung natürlich
alles daransetzen, dass möglichst viele Länder mitmachen, auch über die
EU hinaus. Wenn die Briten sich aber sperren, so kann man auf das
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Sven Giegold | 10 Aug 2011 19:36
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Kein Freibrief für Steuerbetrug!

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

die Bundesregierung hat mit der Schweiz ein Steueramnestie-Abkommen
geschlossen und schafft damit deutschen SteuerhinterzieherInnen
Straffreiheit durch die Hintertür. Für eine einmalige Steuerzahlung
zwischen 19 und 34 % kann sich in Zukunft jedeR einen Freibrief kaufen,
und zwar für einen Bruchteil der tatsächlichen Steuerschuld incl.
Verzugszinsen und Strafzahlungen. Merkel schadet damit nicht nur dem
Rechtsstaat sondern verschenkt auch grundlos wichtige Steuereinnahmen.
Außerdem hintertreibt die schwarz-gelbe Bundesregierung so den
Europäischen automatischen Informationsaustausch in
Steuerangelegenheiten, für den ich mich seit Jahren einsetze. Weitere
Hintergrundinfos gibt es dazu in meiner Pressemitteilung:
http://gruenlink.de/2ru und auf dem Blog des Tax Justice Networks:
http://gruenlink.de/2sk

Noch ist es aber nicht zu spät: Bundestag und Bundesrat müssen dieses
Abkommen noch ratifizieren. Deswegen freut es mich besonders, dass
Campact dazu eine gute Kampagne gestartet hat:
http://www.campact.de/steuer/home.
Heute haben Campact-AktivistInnen unter dem Slogan "Steuerflucht war
noch nie so günstig" vor dem Brandenburger Tor demonstriert. Fotos gibt
es hier: http://gruenlink.de/2sl

Bitte helfen Sie/hilf auch Du mit. Jede Unterschrift zählt:
http://www.campact.de/steuer/sn1/signer

Bitte leiten Sie/leite Du auch diese Mail an Freunde und Bekannte
weiter! Gemeinsam wollen wir Steuerflucht stoppen, statt sie zu
legalisieren!
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PILCH Hartmut | 19 Apr 2011 15:53
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polizeikompetenzen statt angst?

Die Bemühungen des AK Vorrat und der Kampagne “Freiheit statt Angst”, die auf
EU-Ebene beschlossene Vorratsdatenspeicherung nachträglich zu Fall zu bringen,
dürften wohl nun endgültig gescheitert sein.

Ich habe unter

    http://a2e.de/phm/11/04/19/

ein paar unreife Grundsatz-Überlegungen dazu niedergelegt und wäre für Kritik
dankbar.

_______________________________________________
Forum offen bei ffii.org
https://lists.ffii.org/mailman/listinfo/offen
Sven Giegold | 12 Apr 2011 16:50
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Finance Watch geht an den Start

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

nach fast einem Jahr Vorbereitungszeit ist es nun endlich so weit:
Finance Watch hat heute öffentlich seine Gründung bekannt gegeben und
eine Liste der teilnehmenden Organisationen veröffentlicht - darunter
u.a. der Europäische Gewerkschaftsbund, der Europäische
Verbraucherschutzverband, der Europäische Kleinaktionärsverband, Attac
France, verschiedene Entwicklungs-NGOs, Freunde der Erde (BUND) und
Transparency International. Ab Sommer wird Finance Watch in Brüssel als
Gegengewicht zur sehr einflussreichen Lobby der Finanzindustrie
arbeiten und kritische, kompetente Expertise zur Verfügung stellen.

Die Gründung der Organisation beruhte auf einem gemeinsamen Aufruf von
200 Europaabgeordneten und KollegInnen aus den nationalen Parlamenten
(www.callforfinancewatch.org). Gemeinsam mit KollegInnen aus vier
Fraktionen habe ich die Projektentwicklung mitfinanziert. Nun werden
wir uns aus den Entscheidungsgremien der Organisation zurückziehen, um
eine tatsächliche Unabhängigkeit zu gewährleisten.

FinanceWatch sucht nun bis Mai als individuelle Mitglieder
qualifizierte, aber kritische FinanzmarktexpertInnen ohne relevante
Interessenskonflikte, die die Mitgliedsorganisationen ergänzen.

Auch größere, finanzielle Beiträge werden derzeit noch gesucht, um
sicherzustellen, dass FinanceWatch mit voller Kraft starten kann.

Ich wünsche den finance watch-Aktiven alles Gute zum Start, viel Erfolg
und Durchszungsfähigkeit! Hier: http://gruenlink.de/za - finden Sie
eine Pressemitteilung von Finance Watch, und hier:
http://gruenlink.de/z6 eine kleine Zusammenstellung des bisherigen
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Sven Giegold | 14 Mar 2011 10:07
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Mahnwachen, heute 18:00 - 18:30

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

mit großer Bestürzung und Trauer verfolgen sicher wir alle die
schrecklichen Nachrichten aus Japan. Unser tiefes Mitgefühl gilt den
Opfern und ihren Angehörigen und Freunden, den Verletzten und allen
anderen Geschädigten.

Die dramatischen Ereignisse führen uns allen aber auch wieder einmal
schmerzhaft vor Augen: Atomkraft ist nicht beherrschbar und nicht
verantwortbar. Aus dem vermeintlich verschwindend geringen sog.
"Restrisiko" ist schon viel zu oft der reale Ernstfall geworden mit
tödlichen Folgen für Menschen und Natur.

Die Bundesregierung will nun vor dem Eindruck der Katastrophe die
Sicherheit der deutschen Atomkraftwerke neu überprüfen lassen. Das
reicht nicht! Es müssen nun schnell tatsächliche Konsequenzen gezogen
werden und kurzfristig Reaktoren stillgelegt werden, sofort mindestens
die unsichersten. Jetzt haben wir die Chance, dies auch durchzusetzen!

Um unser Mitgefühl für die Menschen in Japan zu zeigen und auch um der
berechtigten Forderung nach dem schnellen Ausstieg Nachdruck zu
verleihen, finden heute, am Montag, den 14.03., gegen 18:00 Uhr überall
Mahnwachen statt. Ich bitte Sie/Dich herzlich um Beteiligung und
Unterstützung bei der Mobilisierung.

Ein guter Überblick zu den geplanten Mahnwachen findet sich hier:
http://www.ausgestrahlt.de

Bitte unterschreibt auch den großen Ausstiegs-Appell von Campact:
http://www.campact.de
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Sven Giegold | 5 Mar 2011 20:27
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Demokratiedebatte - Wir müssen reden

Liebe Freundinnen, liebe Freunde!

Am 13. März finde in Mainz der grüne Demokratiekongress statt. Seit
einem Jahr haben wir im Zukunftsforum Demokratie, das ich gemeinsam mit
Claudia Roth leite, intensiv diskutiert und unsere Gedanken
zusammengetragen. Vorläufiges Ergebnis ist ein Diskussionspapier, das
Ihr hier http://gruenlink.de/d4 zum Download findet. Dazu bitten wir
Euch herzlich um Euer Feedback, Anregungen und Kritik. Unter
http://www.gruene.de/demokratiedebatte könnt Ihr das Papier online
kommentieren. Gerne könnt Ihr Eure Meinungen auch direkt an mich
schicken. Ich kann nicht versprechen, alles zu beantworten, aber ich
sammele Euer Feedback und nehme es mit in den weiteren Prozess.

Außerdem findet Ihr hier
http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/demokratiekongress-in-mainz.html
weiterhin die Informationen zum Demokratiekongress in Mainz, wer Zeit
und Interesse hat, kann sich auch noch anmelden. Ich würde mich freuen,
Euch am 13. März in Mainz zu treffen und mit Euch zu diskutieren.

Beste Grüße

Euer Sven Giegold

www.sven-giegold.de - twitter & facbook: Sven_Giegold

_______________________________________________
Forum offen bei ffii.org
https://lists.ffii.org/mailman/listinfo/offen
Sven Giegold | 14 Feb 2011 16:03
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Mein Bericht vom Weltsozialforum

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

vom 4. bis zum 13. Februar 2011 habe ich am Weltsozialforum in Dakar /
Senegal teilgenommen. Das war sehr spannend und motvierend. Hier
bekommt Ihr meinen Bericht.

Mit solidarischen Grüßen Ihr / Euer

Sven Giegold

Weltsozialforum in Dakar:

Globaler open space mit Aktionsorientierung

Wie schon das Weltsozialforum 2009 im Brasilianischen Belém fand das
Forum in Dakar unter dem starken Eindruck der tiefen Krise des
neoliberalen Globalisierungsprojekts statt. In einigen Weltregionen
läuft die Wirtschaft schon länger wieder gut, in anderen hat sie sich
an der Oberfläche erholt. Das kann jedoch nicht über die tiefen
sozialen, ökonomischen und ökologischen Probleme hinwegtäuschen. Auf
dem Forum trafen sich diejenigen aus den Bewegungen und
Zivilgesellschaft, die einen tiefen Bruch mit der neoliberalen
Globalisierung wünschen, entweder in Form einer sozialen und
ökologischen Regulierungspolitik, wie etwa in einem "Grünen New Deal",
oder durch einen grundsätzlichen Bruch mit dem Kapitalismus. Diese
Spannweite politischer Alternativen charakterisierte dieses WSF wie
auch die altermondialistische(*) Bewegung seit ihrer Gründung. Gustave
Massiah (2011a & 2011b)* schrieb dazu vor Dakar ein viel beachtetes
Buch und veröffentlichte 12 Thesen zur altermondialistischen Bewegung.

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Sven Giegold | 16 Dec 2010 14:47
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Oettingers trojanisches Pferd: Angriff auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz!

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist eine klimapolitische
Erfolgsgeschichte ohne Beispiel. EU-Energiekommissar Günther Oettinger
versucht nun, unter dem Deckmäntelchen der Europäischen Harmonisierung
wesentliche Fortschritte dieses Gesetzes einzustampfen, um weiter
Klientelpolitik für die großen Energiekonzerne machen zu können. So
wäre der Ausbau der dezentralen Wind- und Solarenergie massiv gefährdet
und damit auch Zehntausende von Arbeitsplätzen.

Wir als Grüne/EFA-Fraktion im Europaparlament haben deswegen eine
Kampagne gestartet, um über Oettingers trojanisches Pferd aufzuklären
und die Öffentlichkeit zu mobilisieren. Bitte beteiligt Euch an dieser
Kampagne! Leitet diese Mail an FreundInnen und Bekannte weiter und
schreibt Herrn Oettinger selbst, was Ihr von seinen Plänen haltet:
www.greens-efa.org/oettinger.

Mit herzlichen Grüßen

Euer Sven Giegold

PS: Hier seht Ihr unsere heutige Anzeige in Financial Times, taz,
Stuttgarter Zeitung, Südwestpresse und Badischer Zeitung sowie SPIEGEL
ONLINE und taz online:
http://oettinger.notlong.com

______________________________________________________

www.sven-giegold.de - twitter & facebook: Sven_Giegold

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Michael Kappes | 29 Oct 2010 20:46
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Re: Off-Topic Debatten

Nabend,

Am 26.10.2010 14:39, schrieb André Rebentisch:
> Ich verweise darauf, dass es eine Liste namens offen <at>  (Deutsche)
> gibt und eine Liste cafe <at>  (Englisch) für allgemeine Diskussionen!

gut, danke...
PN versand.

NAZIonalismus ist Tödlich (nicht nur) in Deutschland:

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/todesopfer-rechter-gewalt

EOF

Ahoi
Michael

--

-- 
"Wir müssen die Rechte der Andersdenkenden selbst dann beachten, wenn
sie Idioten oder schädlich sind. Wir müssen aufpassen. Wachsamkeit ist
der Preis der Freiheit --- Keine Zensur!" - Wau Holland (Erklärung gegen
die Einschränkung der Informationsfreiheit)

Nabend,

Am 26.10.2010 14:39, schrieb André Rebentisch:
> Ich verweise darauf, dass es eine Liste namens offen <at>  (Deutsche)
(Continue reading)

PILCH Hartmut | 28 Oct 2010 11:04
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Re: Off-Topic Debatten: Europa

> Ich bin dagegen der Auffassung, dass die EU prinzipiell reformierbar ist und
> zugeritten werden kann. In der Analyse des Problems suprastaatlicher
> "Governanz" sind wir dagegen fast einig, im übrigen lasse ich mich gerne
> auch überzeugen. *)

Ich wäre auch für die Beibehaltung einer europäischen (am besten durch die
historisch-kulturellen Gemeinsamkeiten statt durch Universalismen begründete)
Organisationsebene unserer Politik.  Allerdings behagt mir die EU von
Maastricht, Bologna, Nizza, Lissabon etc nicht mehr, und auch schon früher
beschlossene Prinzipien wie die zum Dogma erhobene "Mobilität der Personen"
erscheinen mir wie eine Revolution von Oben, deren Ziel die Destabilisierung
auf Biegen und Brechen zum Zwecke der Erzeugung permanenter Revolution zu sein
scheint.

Ein erschreckendes Beispiel lieferte vor 1 Woche das Bundessozialgericht mit
der wohl juristisch korrekten Entscheidung, dass gemäß einem schon sehr alten
Europäischen Fürsorgeabkommen jeder aus Europa+Türkei, der sich im
Bundesgebiet zum Zwecke der Arbeitssuche aufhält, Anspruch auf das volle
Programm des deutschen Sozialstaats hat.  So etwas können nur Schildbürger
oder Revolutionäre beschließen.  Ähnliches gilt, wie sich inzwischen gezeigt
hat, für die widersprüchliche Mobilitätsrichtlinie (die einerseits etwa
Barackensiedlungen rumänischer Zigeuner und deren Aufenthalt für illegal
erklärt aber andererseits ihre Abschiebung verbietet) und den Euro, der
schon kurz nach Inkrafttreten des Lissabon-Vertrages dessen Bruch erzwang.

Sollen wir jetzt versuchen, diese Sachen auf offen@... zu diskutieren?

--

-- 
Hartmut Pilch				http://a2e.de/phm

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Sven Giegold | 22 Jun 2010 12:31
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Aufruf für eine Financial Watch - Die Finanzmarktlobby braucht eine zivile Gegenmacht

Liebe Freundinnen und Freunde,

in meinem ersten Jahr im Europaparlament und bei der Beschäftigung mit
der Finanzkrise ist mir noch einmal die Macht der Lobby sehr deutlich
in der Praxis vor Augen geführt worden. Aber anders als beispielsweise
im Umwelt- oder Menschenrechtsbereich fehlt uns in Brüssel auf dem Feld
der Finanzmarktpolitik bisher der zivilgesellschaftliche Gegenpol zu
den organisierten Interessen der Banker und Broker.

Deswegen habe ich mich sehr gern der Initiative meines geschätzten
Fraktionskollegen Pascal Canfin MdEP (Les Verts, Frankreich)
angeschlossen, der Banken- und Börsenlobby mit einem Aufruf an die
Europäische Zivilgesellschaft zur Gründung einer oder mehrerer Nicht-
Regierungsorganisationen für eine effiziente und gerechte Regulierung
und Aufsicht das dringend benötigte Gegengewicht zu schaffen.

Erfreulicherweise ist es Pascal, anderen KollegInnen und mir gelungen,
dazu eine breite parteiübergreifende Unterstützung im Wirtschafts- und
Währungsausschuss (ECON) des Europäischen Parlaments zu finden.

Unterzeichnet haben neben uns Grünen die Ausschuss-KoordinatorInnen der
Fraktionen von EPP (Konservative), S & D (Sozialdemokraten), ALDE
(Liberale) und GUE-NGL (Linkssozialisten).

Jetzt bitte ich Euch um Mithilfe: macht diesen Appell bekannt,
unterstützt ihn mit Eurer Unterschrift und leitet ihn weiter.

Besonders schön wäre es, wenn Ihr den Aufruf an die Bundes- und
Landtagsabgeordneten aus Eurer Region weitersendet. Den Text des
Aufrufs in verschiedenen Sprachen, die Liste der Erstunterzeichnenden,
(Continue reading)


Gmane