Wolfgang Sander-Beuermann | 1 Sep 2009 08:57
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10 Freikarten fuer Studierende

Liebe Liste,

die folgende Nachricht bitte ich auch an Studentinnen und Studenten in
Ihrem Umfeld weiterzugeben, fuer die das Folgende interessant sein
koennte:

Am Donnerstag, den 10. September 2009, findet in Berlin der diesjaehrige
SuMa-eV Kongress statt; Motto:

"Fuer Pluralismus im Internet! Information und Wissen - Erdoel des
21-ten Jahrhunderts"

Zum Kongress gehoert auch die Verleihung der "SuMa Awards 2009"
(http://suma-awards.de). Die Verleihung wird Prof. Wolfgang Coy
vornehmen (http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Coy).

Für diesen Kongress gibt es für Studentinnen und Studenten zehn
Freikarten. Die ersten zehn Einsender, die nach Erhalt dieser E-Mail an
anmeldung@... eine Nachricht mit dem Stichwort "Freikarte"
senden, erhalten freien Eintritt zum Kongress.  Das Programm des
Kongresses finden Sie unter http://suma-ev.de/forum09

Mit den besten Gruessen,
Wolfgang Sander-Beuermann
--

-- 
Dr. Wolfgang Sander-Beuermann   Tel.: 01520-2883048      wsb@...
Geschaeftsfuehrer SuMa-eV                                www.suma-ev.de
Leiter Suchmaschinenlabor  Leibniz Universitaet Hannover www.metager.de

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Daniel Zimmel | 1 Sep 2009 10:23
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Re: OA in aktueller Ausgabe von Forschung und Lehre

> ein Artikel von Roland Reuss zu Open Access
> (http://www.forschung-und-lehre.de/wordpress/?p=2421) erschienen sind.

"Dass aber eine einfache pdf- oder XML-Datei irgendeinen ergonomischen
Lesevorteil gegenüber einem individuell gestalteten Buch haben sollte, das
glauben die Schamanen der digitalen Monokultur doch wohl kaum selbst." (R.
Reuss)

Nein, das glaube ich auch kaum selbst (obwohl ich XML wirklich gern hab ;-)

Einfache PDF-Dateien sind vermutlich und in der Tat genauso wenig
ergonomisch wie eine Tüte Tinte.
Dummerweise werden es die nächsten Generationen an e-book-Readern sein. Da
muss man kein Schamane sein um das zu sehen. 
Das sture Badewannenargument geht aber nicht nur mir langsam auf den Keks.
Die Erde ist eine Scheibe.

Literaturwissenschafter können den als Zusatzfeature vielleicht in einen
schönen Leineneinband stecken und den Papierrascheleffekt anschalten, damit
das Herz nicht so arg blutet.

SCNR.

Sonnige Grüße, 

	Daniel Zimmel

--
Daniel Zimmel                              Tel. +49 228 91416-17

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Walther Umstaetter | 1 Sep 2009 11:09
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Re: OA in aktueller Ausgabe von Forschung und Lehre


On Sep 1, 2009, at 10:23 AM, Daniel Zimmel wrote:

>> ein Artikel von Roland Reuss zu Open Access
>> (http://www.forschung-und-lehre.de/wordpress/?p=2421) erschienen  
>> sind.
>
> "Dass aber eine einfache pdf- oder XML-Datei irgendeinen ergonomischen
> Lesevorteil gegenüber einem individuell gestalteten Buch haben  
> sollte, das
> glauben die Schamanen der digitalen Monokultur doch wohl kaum  
> selbst." (R.
> Reuss)
>
Es hat mich schon immer sehr beeindruckt, wenn Menschen ihre  
Ahnungslosigkeit
so zu Markte tragen. Dieser Satz offenbart mit entwaffnender  
Ehrlichkeit, dass
R. Reuss ueber XML spricht, aber nicht verstanden hat, worum es dabei  
wirklich geht.
Das waere nicht weiter tragisch. Im Gegenteil, es hebt das  
Selbstbewusstsein
all derer, die den Fehler sofort entdecken. Tragisch ist es nur fuer  
die Laien,
die den Unsinn daran nicht erkennen koennen, und in einem solchen Satz
auch noch einen gewissen Esprit vermuten sollen.
Da beginnen die USA vor knapp einem viertel Jahrhundert einen ISO  
Standard
zur digitalen Archivierung einzufuehren und entwickeln ihn weiter fort,
und hierzulande gibt es noch so viele Fachvertreter, denen man so  
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Kustos | 1 Sep 2009 11:19
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Re: OA in aktueller Ausgabe von Forschung und Lehre

Hallo,
ich lese diesen Aufsatz auch gerade und bin insbesondere hingerissen 
über diese Aussage hier "Der immer wieder ins Feld geführte 
Gesichtspunkt der "Sichtbarkeit", was ist das anderes als der Appell an 
unverhüllte Eitelkeit? "... es lebe die Eitelkeit des Autors auch in 200 
Jahren, posthum, noch gelesen werden zu wollen!
Vielleicht schaffen wir das, wenn wir es bewältigen, 
langzeitarchivierende, strukturierte Systeme zu schaffen, die 
verflüchtigende Datenquellen zusammenführen, strukturiert, erschlossen, 
im Kontext und am besten zugänglich.

Schöne Grüße

Walther Umstaetter schrieb:
> On Sep 1, 2009, at 10:23 AM, Daniel Zimmel wrote:
>
>   
>>> ein Artikel von Roland Reuss zu Open Access
>>> (http://www.forschung-und-lehre.de/wordpress/?p=2421) erschienen  
>>> sind.
>>>       
>> "Dass aber eine einfache pdf- oder XML-Datei irgendeinen ergonomischen
>> Lesevorteil gegenüber einem individuell gestalteten Buch haben  
>> sollte, das
>> glauben die Schamanen der digitalen Monokultur doch wohl kaum  
>> selbst." (R.
>> Reuss)
>>
>>     
> Es hat mich schon immer sehr beeindruckt, wenn Menschen ihre  
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Meyer, Elisabeth | 1 Sep 2009 11:52
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2 Stellenangebote UB Mainz Dipl.-Bibl.

Liebe Listenteilnehmer,
wir möchten Sie auf 2 Stellenangebote als Elternzeitvertretung - 
befristet bis 15.07.2011- hinweisen:

   1. 0,5-Stelle Dipl.-Bibl. EG 9 TV-L in der Bibliothek des Instituts
      für Kunstgeschichte
   2. 0,5-Stelle Dipl.-Bibl. EG 9 TV-L in der Bibliothek des Instituts
      für Sportwiisenschaft

Beide Stellen umfassen ein sehr ähnliches Aufgabengebiet, habe eine 
gleiche Befristung und sind arbeitszeitlich kombinierbar, daher sind wir 
auch interessiert an Bewerbungen, die sich für beide Stellen 
interessieren und diese zu einer Vollzeitbeschäftigung kombinieren wollen.
Nähere Angaben unter: 
http://zope.verwaltung.uni-mainz.de/pa/stellen/nichtwiss
Mit besten Grüßen
E. Meyer

--

-- 
Elisabeth Meyer
Johannes Gutenberg-Universität
Universitätsbibliothek
-Stabsstelle-
Welderweg 6

55128 Mainz

Fon: 06131-3924037
Fax: 06131-3923822
E:   e.meyer@...
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Meyer, Elisabeth | 1 Sep 2009 11:53
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2 Stellenangebote UB Mainz Dipl.-Bibl.

Liebe Listenteilnehmer,
wir möchten Sie auf 2 Stellenangebote als Elternzeitvertretung - 
befristet bis 15.07.2011- hinweisen:

   1. 0,5-Stelle Dipl.-Bibl. EG 9 TV-L in der Bibliothek des Instituts
      für Kunstgeschichte
   2. 0,5-Stelle Dipl.-Bibl. EG 9 TV-L in der Bibliothek des Instituts
      für Sportwissenschaft

Beide Stellen umfassen ein sehr ähnliches Aufgabengebiet, habe eine 
gleiche Befristung und sind arbeitszeitlich kombinierbar, daher sind wir 
auch interessiert an Bewerbungen, die sich für beide Stellen 
interessieren und diese zu einer Vollzeitbeschäftigung kombinieren wollen.
Nähere Angaben unter: 
http://zope.verwaltung.uni-mainz.de/pa/stellen/nichtwiss
Mit besten Grüßen
E. Meyer

--

-- 
Elisabeth Meyer
Johannes Gutenberg-Universität
Universitätsbibliothek
-Stabsstelle-
Welderweg 6

55128 Mainz

Fon: 06131-3924037
Fax: 06131-3923822
E:   e.meyer@...
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Kustos | 1 Sep 2009 12:54
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OA in aktueller Ausgabe von Forschung und Lehre

Hallo,
interessant ist der Reußsche Artikel auch weiter unten, da wird Open 
Access mit der GoogleDigitalisierungskampagne gleichgesetzt.., dann 
kommt ein Bekenntnis zur Frage, die wir uns alle stellen, dem der 
Archivierung, selbstfragender Art. Dann eins zur hybriden Welt des 
Publizierens der Zukunft. Aber wer archiviert denn das Gedruckte und 
Digitale der Zukunft i.d.R. ohne wirtschaftliches 
Interesse.....öffentliche Träger, oder ? Bibliotheken und Archive, nicht 
wahr?

Einen schönen Tag.

oogle,Walther Umstaetter schrieb:
> On Sep 1, 2009, at 10:23 AM, Daniel Zimmel wrote:
>
>   
>>> ein Artikel von Roland Reuss zu Open Access
>>> (http://www.forschung-und-lehre.de/wordpress/?p=2421) erschienen  
>>> sind.
>>>       
>> "Dass aber eine einfache pdf- oder XML-Datei irgendeinen ergonomischen
>> Lesevorteil gegenüber einem individuell gestalteten Buch haben  
>> sollte, das
>> glauben die Schamanen der digitalen Monokultur doch wohl kaum  
>> selbst." (R.
>> Reuss)
>>
>>     
> Es hat mich schon immer sehr beeindruckt, wenn Menschen ihre  
> Ahnungslosigkeit
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Eric Steinhauer | 1 Sep 2009 13:23

Professor Reuß, das Urheberrecht und 1995

Liebe Liste,

die Äußerungen von Professor Reuß finde ich nicht weiter belangvoll. Es war schon immer so, dass bei
Einführung neuer Medien einer das altbekannte Lied vom Untergang des Abendlandes singen muss.

Nun, diese Rolle spielt derzeit Professor Reuß. Und er spielt sie ganz comme il faut.

Es wäre übrigens ein sehr spannendes Unterfangen, die medienkritischen Äußerungen bei der
Einführung von Buchdruck, Fotographie, Telegraphie, Telefon, Radio und Fernsehen einmal zu
vergleichen. 

Ich wage die These: Sie gleichen sich strukturell wie ein Ei dem andern. 

Professor Reuß selbst sollte freilich darauf achten, im Eifer des Gefechts die eigene Praxis nicht zu
übersehen. Wer das hohe Lied der Urheberrechts singt und Menschen, die fremde Geisteswerke zur
Beförderung des eigenen Ruhms ausnutzen, als Eunuchen diffamiert, muss sich selbst an diesen
Maßstäben messen lassen.

Als Editionsphilologe ist Reuß vor allem durch seine Kafka-Ausgabe bekannt und berühmt geworden. Ist
es ein Zufall, dass diese wichtige Edition im Jahre 1995 ihren Anfang nahm, just in dem Jahr, als Kafkas
Werke gemeinfrei wurden ... ?

Instruktiv ist hier, was Professor Reuß damals in der taz äußerte:
"Wir hatten ganz andere Probleme und bewegten uns in juristischen Grauzonen. Bis zum 1. Dezember zum
Beispiel war es strittig, ob man im Falle der Handschrift von Kafkas »Process« nun die
Abdruckgenehmigung in einer öffentlichen Bibliothek, im Marbacher Literaturarchiv, einholt oder
beim S. Fischer Verlag, wo die Urheberrechte lagen."
http://www.textkritik.de/rezensionen/kafka/einl_05.htm

Und hier gibt es Klartext:
(Continue reading)

Naoka Werr | 1 Sep 2009 13:40
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OT: Einladung RVK-Anwendertreffen

- Mehrfachempfang bitten wir zu entschuldigen! -
Liebe Kolleginnen und liebe Kollegen,
hiermit möchte ich Sie ganz herzlich zu unserem diesjährigen
RVK-Anwendertreffen mit Workshop nach Regensburg einladen. 
Am 12.10.2009 findet das Anwendertreffen, in dessen Mittelpunkt das neue
RVK-Portal stehen wird, statt und am 13.10.09 haben wir einen Workshop für
Neuanwender der RVK geplant. Verschiedene Rahmenveranstaltungen
(Altstadtführungen, Bibliotheksführungen sowie geselliges Beisammensein)
ergänzen das Fachprogramm.
Die Einladung sowie das Anmeldeformular finden Sie unter:
http://www.bibliothek.uni-regensburg.de/Systematik/verbundarbeit.htm 
Über zahlreiche Anmeldungen bis zum 18.09.2009 würden wir uns sehr freuen und
wünschen Ihnen allen noch einen schönen (Rest-)Sommer
Herzliche Grüße aus Regensburg
Ihre RVK-Fachkoordination
Inge Bayreuther und Naoka Werr

Dr. Naoka Werr 
Universitätsbibliothek Regensburg
Fachreferentin für Germanistik, Romanistik,
Allgemeine Sprach- und Literaturwissenschaft,
Medienwissenschaft, Informationswissenschaft,
Ausbildungsleitung
RVK-Fachkoordination
Tel. 0941 - 943 - 3437
Fax: 0941 - 943 - 3610
www.bibliothek.uni-regensburg.de

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Ute Kindler | 1 Sep 2009 14:05
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Stellenangebot HSB Wismar

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten Sie auf folgende Stellenausschreibung hinweisen

http://www.hs-wismar.de/441+M54a708de802.html

_ _ _

Mit freundlichen Grüßen

Ute Kindler

Leiterin Hochschulbibliothek

Tel.: +49 3841 753 351 Fax: +49 3841 753 143

Hochschule Wismar

University of Applied Sciences: Technology, Business and Design

Hochschulbibliothek

PF 1210

D - 23952 Wismar

--

-- 
http://www.inetbib.de

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