1 Sep 2006 08:10
Re: Open Access und die Bibliotheken
Liebe Frau Peschel, ich denke tatsächlich: Schon wieder eine Umfrage! Zugleich möchte ich ein paar böse, aber auch ein paar konstruktive Gedanken zum Thema UMFRAGEN auskehren: 1. Umfragen sind für den Ersteller einer Diplomarbeit sehr angenehm, weil sich durch Formalia und Methodengerede die Seiten fix füllen. 2. Es gibt immer irgendwelche Ergebnisse, die man diskutieren kann. Die Betonung liegt auf "irgendwelche". Denn: 3. Gerade in innovativen Bibliotheksbereichen sind die Mitarbeiter hoffnungslos zeitlich überlastet. Die Motivation an komplexen Umfragen teilzunehmen ist gering oder die Beantwortung der Fragen hastig. 4. Nicht komplexe Umfragen sind belanglos (Es sei denn, es geht um ganz neue Themen und es wird der Bekanntheitsgrad abgefragt). 4. Das vor diesem Hintergrund gewonnene Bild kann einfach nicht repräsentativ sein. Ergo: Ich halte Umfragen für ziemlich ungeeignet, um interessante Diplomarbeiten zu generieren. Vor allem bei der hier wohl intendierten Gesamterhebung. Das Thema Open Access, das in nahezu allen Bibliotheken angekommen ist, zum Thema einer Umfrage zu machen, halte ich überdies für ziemlich unsinnig. Man könnte genau so gut nach OPACs fragen oder nach Benutzerausweisen. So, nun wird es konstruktiver!(Continue reading)![]()
RSS Feed