Re: Digitalisierung
Bei dem Ausflug in die Landwirtschaft sollte man die Kälber nicht vergessen,
die geschlachtet werden müssen, damit Kühe Milch geben.
Bei uns sind es die Bäume (die Dank des Waldsterbens
erst ein sichtbar zunehmendes Problem werden.
Wichtig scheint mir aber der Aspekt, dass auch die Digitale Bibliothek
nicht auf gedruckte Bücher verzichtet, weil das Ausgabemedium Buch
bislang weiter an Bedeutung gewinnt. Wir lesen keine Bücher,
und erst recht keine Lehrbücher, am Bildschirm.
Am Bildschirm blättern wir interessanterweise nur durch,
bevor wir ausdrucken bzw. vom Papier lesen.
Somit ist die Wahrscheinlichkeit, dass es in "Deutschland in 50 Jahren"
nur noch 5 Bibliotheken gibt, vernachlässigbar gering.
Das ist wichtig, weil so mancher Politiker sich für Clever und den
Bibliothekare
für geistig überlegen hält, wenn er an solche Szenarien glaubt.
Darum ist der Satz so wichtig:
Das gedruckte Buch als Archivmedium verliert,
als Ausgabemedium gewinnt es bislang noch an Bedeutung.
Es sind noch nie so viele Bücher gedruckt worden wie heute!
Lexika lesen (browsen) wir allerdings zunehmend nur noch auf dem Bildschirm,
auch wenn es richtig ist, dass es sich noch immer lohnt alte Ausgaben in
Bibliotheken zu studieren.
Dort findet man z.B. auch noch das Schlagwort Bibliothekswissenschaft
MfG
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