q/depesche | 3 Dec 2010 19:53
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EU: Zensilia mutiert zum Daten/hamster


q/depesche 2010-12-03T19:52:27

EU: Zensilia mutiert zum Daten/hamster

Sieh da, die ehedem so tugendhafte Zensilia wandelt plötzlich auf
altbekannten, sünd'gen Pfaden. Nun ist also auch sie der Datengier und
-völlerei anheimgefallen. So ist die Welt: Wer sich mit dem Gesindel der
Datenhamster einläßt, der oder die bald selbst zu einem solchen wird. 

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Als Ministerin Schwedens hatte Cecilia Malmström noch einer Regierung
angehört, die sich geweigert hatte, die Vorratsdatenspeicherung
einzuführen. Als EU-Kommissarin für Inneres ist sie am Freitag für deren
Beibehaltung eingetreten.

[...]

In der Konferenz führte die Kommissarin an, zwar eine Abänderung der
Richtlinie bezüglich Ausmaß der erhobenen Datensätze, Speicherzeit,
relevantem Strafrahmen usw. anzustreben, trat aber nicht für eine
Abschaffung ein, im Gegenteil. Die Richtlinie leiste einen "substantiellen
Beitrag" zur Strafverfolgung, das würde die große Nachfrage seitens der
Strafverfolger zeigen. Was den Missbrauch der "Vorratsdaten" angehe, so sei
ihr kein Fall bekannt geworden, sagte die Kommissarin.

Ganz offensichtlich hatte sie bei ihrer eigenen Veranstaltung nicht
aufgepasst. Einer der ersten Redner auf der Agenda, Professor Andrzej
Adamski von der Kopernikus-Universität in Torun hatte da den jüngsten
polnischen Datenskandal geschildert: Von zehn polnischen Journalisten, die
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q/depesche | 6 Dec 2010 02:43
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wikileaks.quintessenz.at


q/depesche 2010-12-06T02:32:27

wikileaks.quintessenz.at

Aus gegebenem Anlass wird hier auf den letzten Satz in der Laudatio zum
"Defensor Libertatis" Big Brother Awards Austria 2010 vom 25. Oktober
hingewiesen: "Schafft ein, zwei, drei - schafft viele Wikileaks!" 

http://bigbrotherawards.at/2010/Preistraeger#John_Young_et_al._f.C3.BCr_das_Projekt_Cryptome

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post/scrypt: Ansonsten ist http://wikileaks.quintessenz.at schon einmal
verfügbar. More to come.

--... ...--   -.. .   . .-. .. -.-. ....   --- . ...-- . -- -...

Am Wochenende hat der "Information Warfare" um WikiLeaks eine neue
Dimension erreicht. Zwar hatte die US-Regierung davor einen Schlag nach dem
anderen gegen WikiLeaks geführt und die Enthüllungsplattform zuerst von
den Servernetzen des Anbieters von Cloud-Computing Amazon werfen lassen.

Dann wurde der DNS-Provider Everydns.net so lange unter Druck gesetzt, bis
er Wikileaks.org aus seiner Datenbank löschte, sodass die Site selbst
jetzt nur noch unter der IP-Adresse 213.251.145.96 zu erreichen ist. Am
Freitag gab der Bezahldienst PayPal dann bekannt, dass man das Spendenkonto
für die Enthüllungswebsite deaktiviert habe.

[...]

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q/depesche | 13 Dec 2010 21:20
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Die IT-Ansaetze von Rot-Gruen in Wien


q/depesche 2010-12-13T21:15:11

Die IT-Ansaetze von Rot-Gruen in Wien

Eure Babuschka hat das Regierungsprogramm der ersten rot-gruenen
Landesregierung Oesterreichs auf IKT-Relevanz abgeklopft: Wien soll durch
intelligente Best-Practice Mediekonvergenz der Life Sciences und Creative
Industries in Centrope mit transparenten Open Source Prozessen und Impulsen
in der Netzkultur ein signifikanter Knotenpunkt digitaler Innovation auf
der virtuellen Landkarte werden. Oder so.

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Die Wiener SPOe hat bei den Wahlen am 10. Oktober ihre absolute
Mandatsmehrheit verloren. Haeupls Partei koaliert mit den Gruenen. Sie
haben bei der Wahl ebenfalls Stimmen verloren und stellen die kleinste
Fraktion im Rathaus. Das rot-gruene Regierungsprogramm ist als PDF unter
http://wien.spoe.at/sites/default/files/entwurf_regierungsuebereinkommen.pdf

nachzulesen.

Es betont besonders den Bildungsbereich, dem auch das erste Kapitel
gewidmet ist. Auf Informationstechnologien (IT) wird dort aber ebenso wenig
eingegangen, wie bei Arbeit oder Sicherheit. Im Gesundheitskapitel
beschränkt sich der IT-Bezug auf die Erwähnung von E-Medikation zur
Vermeidung unerwünschter Arzneimittel-Wechselwirkungen. 

Das kurze Kapitel Informations- und Kommunikationstechnologien hat
vergleichsweise viel mediale Aufmerksamkeit erhalten. Unter der
Überschrift /Open Data, Open Government/ findet sich aber wenig Konkretes.
(Continue reading)

q/depesche | 17 Dec 2010 04:20
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N/S/A: Sicherheit gibt es nicht


q/depesche 2010-12-17T04:09:36

N/S/A: Sicherheit gibt es nicht

/So etwas wie 'sicher' gibt es nicht mehr/, sagt die National Security
Agency der U/S/A.
/Ah geh!/, sagt Eure Babuschka.

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Deti,

/Wir müssen unsere Systeme unter der Annahme bauen, dass Gegner eindringen
werden/, hat Debora Plunkett, Chefin des Information Assurance Directorate
der N/S/A, am Donnerstag bei einer Konferenz gesagt. Alle Komponenten seien
grundsätzlich als unsicher zu betrachten.

/The NSA must constantly fine tune its approach, she said, adding that
there was no such thing as a 'static state of security.'/ beichtet MSNBC.
http://www.msnbc.msn.com/id/40707699/ns/technology_and_science-security/

/Mike McConnell, a retired Navy vice admiral who headed the NSA from 1992
to 1996, told the forum he believed no U.S. government network was safe
from penetration./

Eine Untersuchung der wichtigen Copmputersysteme habe ergeben, dass kein
einziges /not penetrated by some adversary that allows the adversary, the
outsider, to bleed all the information at will/ ist, weiß McConnell.

Der beste Schutz gegen unerwünschten Zugriff auf Daten ist daher, die
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q/depesche | 20 Dec 2010 15:08
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Freiheit fuer Julian Assange: Kundgebung 2010 12 22 Wien


q/depesche 2010-12-20T15:07:34

Freiheit fuer Julian Assange: Kundgebung 2010 12 22 Wien

Lassen sie am Mittwoch, den 22. Dezember um 18 Uhr die Punschstände der
Wiener Innenstadt links liegen. Begeben Sie sich zum Startfeld am
Schwarzenbergplatz und werfen Sie dort ein paar Euro für Knicklichter ein.
Bringen Sie statt Kerzen rote Gewänder und Brülltüten mit, um diese msg
zu übermitteln: Freiheit für Julian Assange!

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[relayed msg]

ALARMSTUFE ROT: Wir wollen auffallen! Bitte erscheint in Rot oder zumindest
mit roten Mützen, Schals, Handschuhen, Umhängen ...  Warum Rot? Wir
wollen ein starkes Signal setzen: Wenn etwa internationale Unternehmen uns
in unserer Handlungsfähigkeit und Meinungsäußerung einschränken, indem
sie unsere Spenden an WikiLeaks einfrieren, dann herrscht tatsächlich
Alarmstufe ROT

LICHTERMEER: Wir werden an Ort und Stelle rote Knicklichter verkaufen
(Preis: 1,- Euro), die wir im Rahmen der Veranstaltung kollektiv aktivieren
bzw. knicken werden und damit ein Zeichen der Solidarität für WikiLeaks
und unsere demokratischen Rechte setzen. WIICHTIG! Bitte nehmt keine Kerzen
mit, da wir der Stadt Wien sonst hohe Strafen für die Reinigung des Wachs,
das auf den Boden tropft bezahlen müssten!

SPENDEN FÜR WIKILEAKS: Wir wollen WikiLeaks auch finanziell unterstützen
und werden zu diesem Zweck Knicklichter für unser Lichtermeer zu je 1,-
(Continue reading)


Gmane