q/depesche | 2 Nov 20:29 2010

Filmindustrie gegen Provider zum x-ten


q/depesche 2010-11-02T20:27:12

Filmindustrie gegen Provider zum x-ten

Mal wieder versucht die "Content"industrie die Provider in die Pflicht zu
nehmen, was Sperrungen von Portalen angeht. Diesmal erwischt es den
Breitbandprovider UPC

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Es könnte ja alles so einfach sein... stellen wir uns einfach mal vor, wir
leben im Märchenland und sitzen behaglich vor dem Rechner und wollen einen
Film sehen. Wir klicken uns auf ein großes, einfach zu bedienendes Portal,
zahlen einen gewissen Betrag und finden ein Sammelsurium aus alten
Klassikern in der Originalfassung, aus gut synchronisieirten
englischsprachigen Serien, aus interessanten Dokumentationen,
Independentfilmen und zusätzlich für ein paar Euro mehr sozusagen
erhalten wir Bonusmaterial, Untertitel, Hintergrundinfos usw. Und
natürlich gibt es das Ganze auch ziemlich schnell, also nicht erst Monate
nachdem das Ganze z.B. im Kino oder gar im Fernsehen lief.

Aber schalten wir zurück ins Jahr 2010, wo wir davon noch weit entfernt
sind - statt sich neue Vertriebswege und kleine Zusatzeinkommensarten
auszudenken, setzt die Filmindustrie mal wieder darauf, den Boten zu
köpfen, wenn schon nicht der Urheber der schlechten Nachricht greifbar
ist. Der Urheber (pun intended) ist in diesem Fall z.B. Kino.to (wer das
nicht kennt - selber schlau machen bitte ;)

Da aber der Filmindustrie trotz großer Anstrengungen bisher nicht gelungen
ist, den Betreiber von Kino.to herauszufinden und ihn dann für seine
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q/depesche | 23 Nov 10:17 2010

USA: Legal Freikaufen von Scannen und Ausgreifen


q/depesche 2010-11-23T10:11:33

USA: Legal Freikaufen von Scannen und Ausgreifen

Die US/Behörde T/S/A setzt auf Nacktscanner. Oder Ausgreifen. Oder beides.
Alles im Dienste der Sicherheit. Wer Geld hat, kann sich allerdings
freikaufen.

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Hallo Kinder!

Wie auch Ihr schon wisst, regiert Geld die Welt. Gerade wenn es um die
Sicherheit geht. Wenn Ihr richtig viel $$$ habt, ist Eure Sicherheit
wichtiger, als die Sicherheit der anderen, die weniger $$$ haben.

Daher könnt Ihr Euch mit viel Geld von den Übergriffen der T/S/A
freikaufen. Völlig legal. Ihr dürft Euch halt nicht mit den
Möchtegern/Reichen in die First Class zwängen oder gar Holzklasse buchen.
Neinein.

Chartert Euch einfach einen eigenen Flieger! Den könnt Ihr dann
hin(ein)fliegen wo ihr wollt. Ganz ohne T/S/A-Belästigung.

/Travelers Bypass Airport 'Pat Downs' with Executive Jet Charter/ freut
sich daher etwa CSI Aviation Services, Inc. über ein neues
Verkaufsargument.

/Michele Martinez, Vice President of Commercial and Military Operations for
CSI, said travelers who fly executive jet charter board their aircraft
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q/depesche | 25 Nov 13:18 2010

Clausewitz und der Cyberkrieg


q/depesche 2010-11-25T13:17:20

  Clausewitz und der Cyberkrieg

Ausgerechnet der Umstand, dass die Stromnetze mit "schlauen Zählern"
[smart metering]  aufgerüstet werden, ist der Grund dafür, dass die USA
und die NATO Angriffe aus dem Netz in strategischen Rang erhoben haben.

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"Wenn wir der Definition des Militärstrategen Clausewitz folgen, dass der
Zweck des Krieges sei, dem Gegner seinen Willen aufzuzwingen, dann ist
Cyberwar nicht Krieg. Wenigens jetzt noch nicht", sagt der deutsche
IT-Sicherheitsexperte Stefan Schumacher. Wenn eBay und Internetbanking ein
paar Tage lang nicht richtig funktionierten wie bei den DDoS-Angriffen auf
Estland und Südkorea 2007 und 2009, dann sei das ein temporärer
"Convenience-Mangel, aber doch nicht Krieg".

Auch in anderen Aspekten sind Attacken einer Bot-Armee aus gekaperten und
ferngesteuerten Rechnern für den Sicherheitsberater nicht mit der Führung
eines konventionellen Kriegs zu vergleichen. "Während die Logistik in der
'klassischen' Kriegsführung eine zentrale Rolle spielt, braucht es für
einen Cyberwar keine Logistik und keine physische Bewegung. Man kann ihn
von der Couch mit einem Laptop führen."

[...]

Auch das unterscheidet Cyberwar von allen herkömmlichen Kriegen, für die
seit der Antike die schier unumstößliche Regel galt, dass Verteidiger
grundsätzlich im Vorteil seien: Terrainkenntnis, gesicherter Nachschub,
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q/depesche | 25 Nov 22:19 2010

q/Talk, Di 30. Nov., Opferschutz oder die Angst vor dem mündigen Bürger


q/depesche 2010-11-25T22:10:19

q/Talk, Di 30. Nov., Opferschutz oder die Angst vor dem mündigen Bürger 

Amtliche Stopptaferlaufsteller fordern Listen des schädlichen und
unerwünschten Content. 

Wann: 26.10.2010, 20 Uhr (Einlass 19 Uhr). 
Ort: quintessenz / Raum D / Electric Avenue, QDK / MQ Wien. 
Plan: http://www.m-q.at/?page_id=501 -> Nr. 49. 
Referenten: Oskar Obereder (Silver Server) und Jens Kubieziel (AK Zensur)

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http://www.quintessenz.at/d/000100008697

Mit dem Zweiten Vatikanum hat die Kirche erstmalig einen
selbstverantwortlichen Menschen erkannt und den Index abgeschafft und seit
1965 darf der Bürger selber entscheiden was er lesen möchte. Doch jetzt
wollen Beamte wieder diese Entscheidung für uns übernehmen und in
geheimen Listen für das intellektuelle Wohl der Bevölkerung sorgen.
Gerade die österreichischen Beamten haben hier ja schon die besten
Erfahrungen sammeln können, waren doch bis zu 40.000 Titel auf den
österreichischen Verbotslisten des Biedermeier verzeichnet.

Nach dem Wegfall der kirchlichen sowie der staatlichen Zensur durfte der
volljährige Bürger selber entscheiden wann, wo und wie er etwas lesen,
hören oder anschauen wollte. Bücher, Bilder und Filme durften dabei
natürlich nicht gegen eines der gültigen Gesetze verstoßen.

(Continue reading)

q/depesche | 28 Nov 08:07 2010

Scheiss Internet Preis an Bundesre/gier/ung und Rechte/verwerter


q/depesche 2010-11-28T08:05:20

Scheiss Internet Preis an Bundesre/gier/ung und Rechte/verwerter

Das neue O/R/F/Gesetz hat die future/Zone beerdigt und Zweifel am
langfristigen Niedergang des O/R/F zerstreut. Als Belohnung darf sich
Medien/staats/sekretär Ostermayer über den /Wolfang Lorenz Gedenkpreis/
freuen. Die Austro Mechana wiederum will an jeder fremden Festplatte
mitverdienen, was das Volk zu schätzen weiß.

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Kinder, da habt ihr was verpasst:

Es begab sich aber, dass sich nach Anbruch des Sabbats eine treue Schar
Ostarrichi-Geeks zu Wien versammelte oder eine daselbst ausgehende
Strömung über den Informationssuperhighway zu empfangen geruhte. Es galt,
den diesjährigen Gewinner des Wolfgang Lorenz Gedenkpreises für
internetfreie Minuten zu küren und dem Namensgeber zu huldigen.

Heise erinnert uns an die Vorgeschichte:
/Der Lorenz-Preis ist ein Negativ-Award für "völlig unqualifizierte
Statements gegen das Informationszeitalter in Wort und Tat" und wurde von
Monochrom am Samstagabend in Wien zum bisher zweiten Mal vergeben. Er geht
zurück auf den ORF-Programmdirektor Prof. Wolfgang Lorenz, der vor rund
zwei Jahren über das "Scheiß-Internet" hergezogen war, in dem sich "die
Jungen verkrümeln". Fernsehen sei das Leitmedium und es sei ihm egal, ob
junge Menschen zusähen. Erste Preisträger waren im Vorjahr die Wiener
Grünen./
http://heise.de/-1143369
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q/depesche | 29 Nov 16:19 2010

q/Talk, Di 30. Nov., Opferschutz oder die Angst vor dem mündigen Bürger


q/depesche 2010-11-25T22:10:19

q/Talk, Di 30. Nov., Opferschutz oder die Angst vor dem mündigen Bürger 

Amtliche Stopptaferlaufsteller fordern Listen des schädlichen und
unerwünschten Content. 

Wann: 30.11.2010, 20 Uhr (Einlass 19 Uhr). 
Ort: quintessenz / Raum D / Electric Avenue, QDK / MQ Wien. 
Plan: http://www.m-q.at/?page_id=501 -> Nr. 49. 
Referenten: Oskar Obereder (Silver Server) und Jens Kubieziel (AK Zensur)

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http://www.quintessenz.at/d/000100008697

Mit dem Zweiten Vatikanum hat die Kirche erstmalig einen
selbstverantwortlichen Menschen erkannt und den Index abgeschafft und seit
1965 darf der Bürger selber entscheiden was er lesen möchte. Doch jetzt
wollen Beamte wieder diese Entscheidung für uns übernehmen und in
geheimen Listen für das intellektuelle Wohl der Bevölkerung sorgen.
Gerade die österreichischen Beamten haben hier ja schon die besten
Erfahrungen sammeln können, waren doch bis zu 40.000 Titel auf den
österreichischen Verbotslisten des Biedermeier verzeichnet.

Nach dem Wegfall der kirchlichen sowie der staatlichen Zensur durfte der
volljährige Bürger selber entscheiden wann, wo und wie er etwas lesen,
hören oder anschauen wollte. Bücher, Bilder und Filme durften dabei
natürlich nicht gegen eines der gültigen Gesetze verstoßen.

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Gmane