q/depesche | 4 Mar 18:08 2008

AT: Videoüberwachung in Wahlzellen


q/depesche 2008-03-04T18:05:23

AT: Videoüberwachung in Wahlzellen

Was das geht nicht? Aber gleichzeitig Online-Wahlen und Online-Überwachung
zu fordern, schon. Besser, das Kreuzchen gleich auf der "richtigen" Stelle
machen, bevor unsere Überwacher... schrieb ich "Überwacher"? Ich meinte
natürlich Beschützer!

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ÖVP für Online-Wahlen in Wien
(...)
Die Politik müsse sich den modernen Zeiten anpassen, forderte
ÖVP-Technologiesprecher Roman Stiftner. Das Internet entspreche dem
Lebensgefühl der jungen Generation und ermögliche für behinderte Menschen
einen barrierefreien Zugang zu Wahlen. Ein positiver Nebeneffekt sei
überdies die Wirtschaftsförderung für IT-Unternehmen. 

Bedenken wegen der Sicherheit hat die ÖVP nicht, im Gegenteil. E-Voting sei
sogar sicherer als das jetzige Wahlsystem, da zur organisatorischen
Sicherheitsstufe auch noch eine technische käme, so Stiftner. Im Herbst
werde man deshalb einen entsprechenden Antrag im Landtag einbringen,
kündigte Tschirf an.
(...)

mehr:
http://futurezone.orf.at/it/stories/261172/

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q/depesche | 25 Mar 00:57 2008

Mi, 26.3.: Weltweiter "Document Freedom Day"


q/depesche 2008-03-25T00:55:55

Mi, 26.3.: Weltweiter "Document Freedom Day"

Nicht dokumentierte, oder patentierte Dateiformate erweisen sich oft als
Datengrab, wenn die Anwendung mit der die Dateien erstellt wurden, nicht
mehr auf dem Markt vorhanden ist. Unangenehm ist ebenso, wenn jemand Daten
nicht einlesen kann, weil er nicht über eine idente Software Ausstattung
verfügt, wie der Ersteller der Daten.

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26. März 2008: Document Freedom Day in Wien

http://www.fsfe.org/de/fellows/gk/blog/document_freedom_day_in_vienna_austria

Der 26. März 2008 ist weltweit Document Freedom Day, Tag der 
Dokumentenfreiheit und offenen Standards.  Die Initiative von Free Software
Foundation Europe, ODF Alliance, OpenForum Europe, IBM, Red Hat, Sun
Microsystems und zahlreichen weiteren Firmen und Individuen soll die
Bedeutung des freien Informationsaustausches hervorstreichen und ins
allgemeine Bewusstsein rücken.

Offene Dokumentenformate wie das Open Document Format (ODF), der einzige 
ISO-Standard, bieten eine Reihe von Vorteilen wie Wahlfreiheit in Bezug auf
Software, bessere Interoperabilität und Dauerhaftigkeit der gespeicherten
Dokumente. Weitere Informationen finden sich unter: 
http://www.documentfreedom.org

185 Teams in 60 Ländern hissen die Flagge und unterstützen freie 
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q/depesche | 25 Mar 05:35 2008

q/talk, 25. März: Auf der Suche nach dem verlorenen Osterei


q/depesche 2008-03-25T05:33:58

q/talk, 25. März: Auf der Suche nach dem verlorenen Osterei

q/talk ist immer am letzten Dienstag im Monat. Diesmal fällt dieser, leicht
zu merkende, periodische Dauertermin genau in die Osterferien. 

Ein Alternativprogramm samt Osterüberraschung soll an einem angenehmen
Abend zum Unterhalten und Verweilen einladen.

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Rückblick auf die letzten acht q/talks von Juni 2007 bis Februar 2008:

q/talk, 26. Februar: Demokratisierung von Lerninhalten durch Open Content
Referent: Aaron Kaplan, OLPC Österreich
http://www.quintessenz.at/d/000100004222

q/talk, 29. Jänner: Österreich auf dem Weg in den Polizeistaat?
Referent: Peter Pilz, Nationalrat der Grünen
http://www.quintessenz.at/d/000100004175

q/talk, 27. November: Schuldig bis zum Beweis des Gegenteils oder das Ende
der Unschuldsvermutung
Referent: Dr. Franz Schmidbauer, Richter am Landesgericht Salzburg  
http://www.quintessenz.at/d/000100004028

q/talk, 30. Oktober: Fit mach mit für Nerds - Theorie trifft Praxis: ein
Workshop zum Mitmachen für alle
Referent: Florian Pichler, Physiotherapeut
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q/depesche | 29 Mar 21:56 2008

Zeitumstellung heute Nacht: eine Stunde vor, oder doch Jahrzehnte/hunderte zurück?


q/depesche 2008-03-29T21:53:10

Zeitumstellung heute Nacht: eine Stunde vor, oder doch Jahrzehnte/hunderte
zurück?

In ziemlich genau 6 Monaten ist Annahmeschluß für den Big Brother Award
2008 -	Trotz Halbzeit trudeln schon die ersten Nominierungen herein - und
das zum großen Teil dank alter Bekannter. 

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Hat sich auch viel getan in der letzten Woche: Der Discounter Lidl nimmt
sich Schlecker als Vorbild und bespitzelt ebenfalls seine Mitarbeiter. Er
reiht sich damit in die Kategorie ein, denen wir  depesche-Lesern den
reflektierten Umgang mit solchen Unternehmen empfehlen. Zumal Lidl schon
einmal den BBA 2004 in .de gewonnen hat.
http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/372342/index.do

Die TIWAG hat es nicht leicht mit Ihren Kritikern. Im Kampf gegen deren
Meinungsfreiheit ist dem Landeskonzern bisher beinahe jedes Mittel recht
gewesen - auch der Einsatz von Privatdetektiven. Näheres dazu bringt das
Profil vom Montag.
http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20080329_OTS0006

Wie schnell eine Datensammlung neue Begehrlichkeiten weckt - nämlich noch
vor Ihrer Fertigstellung - demonstriert gerade die EU Kommission:
Ungeachtet dass es noch einige Jahre dauern wird, bis alle Europäer beim
Reisepass biometrisch erfasst und gespeichert werden - besteht die EU
Kommission bereits auf einer Zusammenführung aller Fingerabdrücke in einer
zentralen EU-weiten Datenbank. Bei all den Fingerabdrücken reiben sich
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q/depesche | 1 Apr 01:59 2008

Sicherheitspolizeigesetz: Beschwerden mit Ver/fassung


q/depesche 2008-04-01T01:44:59

Sicherheitspolizeigesetz: Beschwerden mit Ver/fassung

Im Zusammenhang mit der neuen Novelle zum Sicherheitspolizeigesetz (SPG)
hört man in den letzten Wochen vor allem ein Wort: Verfassungsgerichtshof
(VfGH). Wie funktioniert eine Verfassungsklage, warum ist es nicht egal auf
welchem Argument eine Beschwerde aufgeknüpft wird und wer sie einreicht.
Ein Überblick für Nonjuristen.

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Wie läuft so ein Gesetzaufhebungsverfahren überhaupt ab? Wie reicht man
eine Beschwerde ein? Warum hat das nicht sowieso schon längst jeder von uns
gegen das SPG gemacht und warum gibt es in Österreich keine Massenklage wie
in Deutschland gegen die Vorratsdatenspeicherung (VDS) mit 30.000
Antragstellern?

Im wesentlichen gibt es in Österreich fünf Wege, wie ein Gesetz*  beim VfGH
bekämpft werden kann:
1)  Ein Gericht zweiter Instanz bzw einige ausgewählte Behörden können, in
einem Konkreten Fall der Anwendung eines Gesetzes - aber ernsten Zweifel -
beim VfGH eine Überprüfung "von Amtswegen" beantragen. 
2)  Die Bundesregierung, wenn sie ein Landesgesetz prüfen will, bzw eine
Landesregierung ein Bundesgesetz.
3)  Ein Drittel der Abgeordneten des Nationalrates, des Bundesrates oder
einer der Landtage** unterzeichnen einen Antrag. 
4)  Ein Betroffener, der einen Bescheid oder ein Urteil so lange die
Instanzen hinauftreibt, bis es beim VfGH landet.
5)  Ein Betroffener der sich über einen s.g. "Individualantrag" direkt an
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Gmane