Winfried Mueller | 8 Jul 20:30
Picon
Picon

Re: Klassenvariablen nicht erwartungskonform

Hallo Clemens,

>ausserdem wuesste ich gerne, welche bedeutung UML hat.  diese sprache habe
>ich eben erst nach-gegooglet, vorher kannte ich das nicht.  

UML ist eine abstrakte Modellierungssprache für
objektorientiertes Design. Wenn die Dinge komplizierter werden,
als das man sie sofort reinhacken kann, wenn man sich die
Struktur eines Programmes genauer überlegen muß und wenn man weit
vorausschauenden Code schreiben will, der sich nicht alle Nase
lang ändert, dann braucht man solch eine Modellierungssprache.

Die UML ist an keine objektorientierte Sprache gebunden, es
werden einfach die Konzepte abgebildet, die in jeder OO-Sprache
zu finden sind oder zu finden sein sollten. Es gibt Werkzeuge wie
Rational Rose, die dann aus den erstellten Diagrammen echten Code
erstellen können, wahlweise in einer der unterstützten Sprachen. 

UML ist *DIE* Designsprache, wenn es um OO-Design geht.

Wenn ich Programme schreibe, male ich mir öfters mal ein paar
Diagramme auf ein Papier, um die Beziehungen klarer und
wohlstrukturierter hinzubekommen. Vieles ensteht aber auch gleich
im Editor. Wie gesagt, nur wenns mir zu kompliziert wird oder
wenn der Code gut durchdacht sein muß, weil das Design lange so
bleiben muß (bspw. Bibliotheken, der Schnittstellen sich nicht so
oft ändern sollten.).

..Winfried..
(Continue reading)

Ingo Richter | 10 Jul 11:53
Picon
Picon

Native Lib oder selbst schreiben?

Hallo Rubyaner,

 ich hab mal eine Frage zu einer Sache die mich schon ein bischen
laenger beschaeftigt. Ich moechte eine ganz bestimmte Funktionalitaet
als Modul auch fuer Ruby Entwickler zur Verfuegung stellen. Diese
Funktionalitaet gibt es schon in Form einer native c Lib. Jetzt stehe
ich vor der Wahl, ob ich diese Funktionalitaet in "native" Ruby nochmal
schreibe, oder aber einen Wrapper fuer die Lib schreibe bzw. generieren
lasse.

Welche der beiden Loesungen wuerdet ihr bevorzugen?

Wenn ich der User waere und mir das Modul aus dem Netz hole, dann
moechte ich ohne grosse Anstrengungen die Funtionalitaet auch benutzen
ohne vorher noch eine native Lib zu compilen, den Wrapper zu erzeugen
und das ganze auf meinem System installieren. Und das alles nur um eine
bestimmte Funktionalitaet zu haben.

Fuer eure Meinungen dazu waere ich sehr dankbar.

Danke,
 Ingo
Hans-Dieter Stich | 10 Jul 10:05

Re: Native Lib oder selbst schreiben?

On 10 Jul 2002 09:53:58 +0000, you wrote:
>
> ich hab mal eine Frage zu einer Sache die mich schon ein bischen
>laenger beschaeftigt. Ich moechte eine ganz bestimmte Funktionalitaet
>als Modul auch fuer Ruby Entwickler zur Verfuegung stellen. Diese
>Funktionalitaet gibt es schon in Form einer native c Lib. Jetzt stehe
>ich vor der Wahl, ob ich diese Funktionalitaet in "native" Ruby nochmal
>schreibe, oder aber einen Wrapper fuer die Lib schreibe bzw. generieren
>lasse.
>
>Welche der beiden Loesungen wuerdet ihr bevorzugen?
>
>Wenn ich der User waere und mir das Modul aus dem Netz hole, dann
>moechte ich ohne grosse Anstrengungen die Funtionalitaet auch benutzen
>ohne vorher noch eine native Lib zu compilen, den Wrapper zu erzeugen
>und das ganze auf meinem System installieren. Und das alles nur um eine
>bestimmte Funktionalitaet zu haben.

hmm,

also  das erstellen eines wrappers fuer eine C lib ist unter Ruby nicht 
besonders schwierig, ich hab das fuer ein paar libs auch schon mal gemacht 
(http://www.rubylinks.de/), Ruby bietet dafuer viele praktische funktionen an.

die installation selbst, also das compilieren des wrappers ist auch nicht 
schwierig, da es dafuer auch wiederum unterstuetzung durch Ruby gibt.

ich wuerde also auf jeden fall einen wrapper fuer die C lib den vorzug geben, 
auch aus geschwindigkeitsgruenden.

(Continue reading)

Ingo Richter | 10 Jul 12:44
Picon
Picon

Re: Native Lib oder selbst schreiben?

Hallo

Am Mit, 2002-07-10 um 08.05 schrieb Hans-Dieter Stich:
> On 10 Jul 2002 09:53:58 +0000, you wrote:
> >
> > ich hab mal eine Frage zu einer Sache die mich schon ein bischen
> >laenger beschaeftigt. Ich moechte eine ganz bestimmte Funktionalitaet
> >als Modul auch fuer Ruby Entwickler zur Verfuegung stellen. Diese
> >Funktionalitaet gibt es schon in Form einer native c Lib. Jetzt stehe
> >ich vor der Wahl, ob ich diese Funktionalitaet in "native" Ruby nochmal
> >schreibe, oder aber einen Wrapper fuer die Lib schreibe bzw. generieren
> >lasse.
> >
> >Welche der beiden Loesungen wuerdet ihr bevorzugen?
> >
> >Wenn ich der User waere und mir das Modul aus dem Netz hole, dann
> >moechte ich ohne grosse Anstrengungen die Funtionalitaet auch benutzen
> >ohne vorher noch eine native Lib zu compilen, den Wrapper zu erzeugen
> >und das ganze auf meinem System installieren. Und das alles nur um eine
> >bestimmte Funktionalitaet zu haben.
> 
> hmm,
> 
> also  das erstellen eines wrappers fuer eine C lib ist unter Ruby nicht 
> besonders schwierig, ich hab das fuer ein paar libs auch schon mal gemacht 
> (http://www.rubylinks.de/), Ruby bietet dafuer viele praktische funktionen an.
> 
> die installation selbst, also das compilieren des wrappers ist auch nicht 
> schwierig, da es dafuer auch wiederum unterstuetzung durch Ruby gibt.
Wie sieht das denn aus, wenn ich auch noch die native lib im source
(Continue reading)

Hans-Dieter Stich | 10 Jul 11:21

Re: Native Lib oder selbst schreiben?

>Wie sieht das denn aus, wenn ich auch noch die native lib im source
>mitliefere und erst an Ort und Stelle uebersetzen lassen moechte? Oder
>sollte ich das lieber nicht tun?

hmm, der user kann sich die C lib doch selber compilieren oder moechtest du 
ihm das ersparen?

>Es handelt sich dabei um neon. Das ist eine Implementierung des WebDAV
>Protokolls und ich wollte das jetzt mal mit Ruby ausprobieren um ein
>besseres Gefuehl fuer die Sprache zu bekommen. Ich habe fuer meinen
>Arbeitgeber bereits 1999 eine Implementation des Protokolls fuer unseren
>Workgroupserver in Java geschrieben und wollte das ganze jetzt nochmal
>in einer anderen Sprache ausprobieren. Ausserdem ist das vielleicht ganz
>nuetzlich fuer andere User.

zu finden unter http://www.webdav.org/neon/, oder?

das ding ist ja nicht gerade klein!

ich hab mir mal kurz die API in der doku angeschaut und ausser den normalen C 
datentype gibts es natuerlich auch noch ein paar strukturen, fuer die man 
entsprechenden Ruby wrapper braucht und ausserdem hab ich auh noch die 
verwendung von callbacks gesehen und da muss ich leider zugegeben das ich 
da gar keine erfahrung habe, wie man diese callbacks an Ruby anbinden kann. 

vielleicht fragts du mal in der englischen ML nach, dort sitzen dann die echte 
Ruby Gurus... ;-)

/hd
(Continue reading)

Ingo Richter | 10 Jul 13:28
Picon
Picon

Re: Native Lib oder selbst schreiben?

Hallo,

Am Mit, 2002-07-10 um 09.21 schrieb Hans-Dieter Stich:
> >Wie sieht das denn aus, wenn ich auch noch die native lib im source
> >mitliefere und erst an Ort und Stelle uebersetzen lassen moechte? Oder
> >sollte ich das lieber nicht tun?
> 
> hmm, der user kann sich die C lib doch selber compilieren oder moechtest du 
> ihm das ersparen?
Das waere noch zu klaeren. Schoen waere es natuerlich, wenn die C lib im
Source dabei waere und dann auf der Zielmaschine auch erst gebaut wird.
So wie das bei den Perl Modulen aus dem CPAN auch passiert.
> 
> >Es handelt sich dabei um neon. Das ist eine Implementierung des WebDAV
> >Protokolls und ich wollte das jetzt mal mit Ruby ausprobieren um ein
> >besseres Gefuehl fuer die Sprache zu bekommen. Ich habe fuer meinen
> >Arbeitgeber bereits 1999 eine Implementation des Protokolls fuer unseren
> >Workgroupserver in Java geschrieben und wollte das ganze jetzt nochmal
> >in einer anderen Sprache ausprobieren. Ausserdem ist das vielleicht ganz
> >nuetzlich fuer andere User.
> 
> zu finden unter http://www.webdav.org/neon/, oder?
Ja

> 
> das ding ist ja nicht gerade klein!
Inwiefern? Codegroesse? Funktionalitaet?

> 
> ich hab mir mal kurz die API in der doku angeschaut und ausser den normalen C 
(Continue reading)

Pit Capitain | 10 Jul 11:41
Picon

Re: Native Lib oder selbst schreiben?

Hallo Ingo.

> > vielleicht fragts du mal in der englischen ML nach, dort sitzen
> > dann die echte Ruby Gurus... ;-)
> Danke, aber hier sind doch auch alle echt. Oder? ;-)

Bin ich :)

> > >Wie sieht das denn aus, wenn ich auch noch die native lib im source
> > >mitliefere und erst an Ort und Stelle uebersetzen lassen moechte?
> > >Oder sollte ich das lieber nicht tun?
> > 
> > hmm, der user kann sich die C lib doch selber compilieren oder
> > moechtest du ihm das ersparen?
> Das waere noch zu klaeren. Schoen waere es natuerlich, wenn die C lib
> im Source dabei waere und dann auf der Zielmaschine auch erst gebaut
> wird. So wie das bei den Perl Modulen aus dem CPAN auch passiert.

Ich benutze Ruby meist unter Windows und habe bisher noch nie 
ein zusätzliches Modul compiliert. Ich habe bei mir zwar 
verschiedene Compiler installiert, aber man kann nicht davon 
ausgehen, dass das bei den anderen Benutzern auch der Fall ist. 
Von daher würde ich eine reine Ruby-Lösung bevorzugen, 
vorausgesetzt, die Performance ist akzeptabel, wie Hans-Dieter 
schon anmerkte.

Gruß,
Pit
Hans-Dieter Stich | 10 Jul 11:53

Re: Native Lib oder selbst schreiben?

>Inwiefern? Codegroesse? Funktionalitaet?

beides! ;-)

>Ich hab das bisher auch noch nicht gemacht, aber ich glaube das es gar
>nicht so schwer ist. Es ist halt nur eine ganze Menge Fleissarbeit. ;-)

jepp!

>Danke, aber hier sind doch auch alle echt. Oder? ;-)

naja, meine letzte arbeiten mit Ruby liegen scho eine ganze weile her, sieht 
man sicherlich auch an den release-daten meiner Ruby-wrappers auf 
www.rubylinks.de.

inzwischen habe ich mich komplett Zope verschrieben, siehe 
http://www.zopegurus.de/.

/hd
Martin Weber | 10 Jul 12:23
Picon

Re: Native Lib oder selbst schreiben?

On Wed, Jul 10, 2002 at 11:41:13AM +0200, Pit Capitain wrote:
> [...]
> >[...]
> > Das waere noch zu klaeren. Schoen waere es natuerlich, wenn die C lib
> > im Source dabei waere und dann auf der Zielmaschine auch erst gebaut
> > wird. So wie das bei den Perl Modulen aus dem CPAN auch passiert.
> 
> Ich benutze Ruby meist unter Windows und habe bisher noch nie 
> ein zusätzliches Modul compiliert. Ich habe bei mir zwar 
> verschiedene Compiler installiert, aber man kann nicht davon 
> ausgehen, dass das bei den anderen Benutzern auch der Fall ist. 

Das kommt auf die Zielgruppe an. Meiner Meinung nach sollte ein
C-Modul für Windows vorkompiliert existieren, für Unix kann (oder
muss man eigentlich) davon ausgehen dass man a) keinen gemeinsamen
Nenner hat um etwas zu kompilieren(*), und b) eigentlich überall ein
Compiler vorhanden ist. Angesichts der Tatsache daß das Teil ja schon
existiert, und in C, fände ich persönlich es eine Zeitverschwendung
loszuziehen und von vorn anzufangen, sprich es nochmal in Ruby zu
implementieren. Wie gesagt, ich würde eine vorkompilierte Lösung
für Windows anbieten, und den Quellcode samt automake-file oder
ähnlichem für *nix.

> Von daher würde ich eine reine Ruby-Lösung bevorzugen, 
> vorausgesetzt, die Performance ist akzeptabel, wie Hans-Dieter 
> schon anmerkte.

Naja, jedermann's Zeit ist knapp, von daher wäre doch das mit
dem geringerem Aufwand vorzuziehen, oder ? Außerdem würde das
bedeuten, daß das Projekt gespliced wird, sprich man die Anstrengungen
(Continue reading)

Hans-Dieter Stich | 10 Jul 13:01

Re: Native Lib oder selbst schreiben?

hallo pit!

On Wed, 10 Jul 2002 11:41:13 +0200, you wrote:
>
>Ich benutze Ruby meist unter Windows und habe bisher noch nie
>ein zusätzliches Modul compiliert. Ich habe bei mir zwar
>verschiedene Compiler installiert, aber man kann nicht davon
>ausgehen, dass das bei den anderen Benutzern auch der Fall ist.
>Von daher würde ich eine reine Ruby-Lösung bevorzugen,
>vorausgesetzt, die Performance ist akzeptabel, wie Hans-Dieter
>schon anmerkte.

hmm, ich moechte hier jetzt keine flamewar provozieren, aber als *nix-user ist 
fuer mich das compilieren von zusatzmodulen geradezu alltaeglich, allerdings 
sind natuerlich unter *nix auch alle entwicklungstools schon von hause aus mit 
dabei, waehrend das unter windows natuerlich nicht der fall ist.

/hd

Gmane