j_mach_wust | 21 Jul 2010 21:57
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UniFraktur-Forum

Bin ich zu ungeduldig gewesen? Wie auch immer. Es gibt jetzt das  
Sourceforge-Projekt UniFraktur:

http://unifraktur.sourceforge.net/

Die Absicht unterscheidet sich insofern von der des Frunge-Projekts,  
als der Fokus eher auf der Entwicklung der erforderlichen Smart-Font- 
Features liegt, weniger auf der Entwicklung von neuen gebrochenen  
Schriften.

Vielleicht interessiert ja jemanden auch das UniFraktur-Forum, ein  
Forum für Diskussionen über das Projekt UniFraktur und über gebrochene  
Schrift – und zwar *in* gebrochener Schrift, gewissermassen als  
praktisches Beispiel:

http://unifraktur.sourceforge.net/unifraktur-forum/

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grüess
mach

jonathan.wust | 21 Jun 2010 15:02
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Adding more fonts?

Hi

I have been developing new fonts from Peter Wiegel's fonts. They are  
fully compliant with Unicode and capable of smart features. They use  
all of OpenType, AAT and Graphite in order to achieve maximum  
compatibility. My main goal is rather font smartness than font design.

For now, there are preliminary releases of two fonts:
http://www.fontspace.com/j-mach-wust/unifraktur-maguntia
http://www.fontspace.com/j-mach-wust/unifraktur-cook

I'd much rather have the fonts hosted in a collaborative software  
development management system like GNU Savannah. Instead of creating a  
new project of my own, I thought the fonts might fit in with the  
Frunge project. The aim seems to be pretty much the same, so it might  
be best to join the efforts together.

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grüess
mach

Christian Kluge | 19 May 2010 18:25
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Dokument von Harambolous

Hallo,

ich habe hier noch ein Dokument aus dem Jahr 2000 gefunden, in dem
Yannis Harambolous vorhandene Frakturschriftarten beschreibt, und eine
mögliche Analyse-Methode um das lange ſ richtig einzuſetzen.

Vielleicht können wir damit noch irgendwie etwas anfangen.

Mit freundlichen Grüßen

Frakturfreak

http://omega.enstb.org/yannis/pdf/dante2000.pdf
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Wenns halt war, wies halt war, irgendwie wars, denn noch nie wars, dass
es nicht irgendwie war.

Mein Blog: http://frakturfreaks-kleine-dinge.1on.de/

Arno Trautmann | 6 Apr 2010 17:41
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FYI: OpenType-Fraktursatz mit XeTeX?

Hi,

dachte, die Diskussion könnte hier auch relevant sein:

http://groups.google.de/group/de.comp.text.tex/browse_thread/thread/182de7e08eceda96?hl=de#

Gruſs
Arno

Martin Roppelt | 5 Apr 2010 02:08
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Frage zur Dokumentation

Hallo,

kann man auf dem Deckblatt die Autoren in einer 2×2-Matrix anordnen? Ich 
finde, das sieht besser aus als die umgedrehte Treppchen-Form.

Gruß,
 Martin

Christian Kluge | 4 Apr 2010 19:33
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XeLaTeX-ſpezifiſche Fragen zur Fragen zur Dokumentation

Hallo,

ich habe da ein paar Fragen zur frunge.tex:

In Zeile 29 ſteht:
> \setmainfont{Linux Libertine} %without O (this is a feature/dirty fix)

Leider iſt dieſes „Feature“ bei mir ein Bug, heißt bei mir geht es nur
in der O-Variante, in der ohne O bekomme ich weiße Abſätze. Daher frage
ich: Gibt es bei Xe(La)TeX eine Möglichkeit, mehrere Schriften zur
Auswahl zu geben, ähnlich wie bei CSS?

In den Zeilen 35/36 ſteht:
> \setotherlanguage[spelling=new, latesthyphen=true]{german}
> % pleaſe add babelshorthands=true if TeXLive 2009 is realeaſed

Gilt das immer noch, TeXLive 2009 iſt ja veröffentlicht?

Arno hat ja geſchrieben, daſs er auch ein paar Probleme mit Schriften
und Polygloſſia hatte. Soll es nun bei dieſem Paket bleiben oder ſoll
Babel genutzt werden?

Mit gebrochenen Grüßen

Frakturfreak
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Wenns halt war, wies halt war, irgendwie wars, denn noch nie wars, dass
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j_mach_wust | 14 Mar 2010 15:19
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Unicook

Hallo

Kürzlich hatte mich Frakturfreund auf die Existenz diese Projekts  
hingewiesen, als ich ihn auf Wikipedia gefragt hatte, ob er vielleicht  
eine Internet-geeignete gebrochene Schrift kenne.

Ich habe nun selber eine der Schriftarten von Peter Wiegel dahingehend  
modifiziert, dass sie meinen Vorstellungen entspricht. Ich weiss  
nicht, ob sie vielleicht im Rahmen des frunge-Projekts verwendet  
werden könnte. Die Schrift beruht auf Wiegels Koch fetter deutscher  
Schrift: http://www.peter-wiegel.de/KochFraktur.html

* Unicode-Konformität: Die Ligaturen liegen nicht mehr auf anderen  
Zeichen.

* Smart Font Rendering: Die Ligaturen werden durch OpenType, AAT oder  
SIL Graphite aufgerufen.

* U+200C ZERO WIDTH NON-JOINER: Zusätzlicher Charakter, damit Wörter  
wie "Zeitzeuge" etc. ohne die entsprechende Ligatur dargestellt werden  
können.

Zwei zusätzliche Extras:

* Die Möglichkeit, in SIL Graphite oder in AAT jedes runde s im  
Wortinnern in ein langes s zu verwandeln. So muss nicht mehr jedes  
lange s eigens markiert werden (mit U+017F LATIN SMALL LETTER LONG S),  
sondern nur noch das viel seltenere runde s im Wortinnern (mit U+200C  
ZERO WIDTH NON-JOINER).

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Christian Kluge | 2 Mar 2010 16:41
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[PATCH] ADD: (blacken) ten new german test cases (650) altogether)

Hallo,

ich habe mal ein paar Wörter zu den deutſchen Teſtfällen von Blacken
hinzugefügt.

Mit freundlichen Grüßen

Frakturfreak
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Christian Kluge | 25 Feb 2010 04:34
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ſ im Lateiniſchen

Ich glaube mal, daſs dieſe Schreibweiſe¹ nichtklaſſiſch iſt, anſonſten
würde ſich das lateiniſche Blacken etwas verkomplizieren.

Mit freundlichen Grüßen

Frakturfreak

¹
http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:%C3%9F#.C3.9F_in_Lateinischer_Sprache.3F
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Dennis Heidsiek | 10 Feb 2010 10:27
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Das lange s von Jane Austen

Hallo allerſeits,

nur eine kleine Frage am Rande:

ich bin eben auf eine Schrift¹ gestoſſen, die der Handſchrift von Jane 
Austen² nachempfunden iſt, und das iſt anſcheinend auch recht gut³. Es 
handelt ſich zwar um eine lateinſiche Schreibſchrift, aber dieſen Satz 
aus der Readme fand ich recht nett:

“and if you really want to write like Jane Austen, you’ll have to employ 
the German ligature ß – since she is very consequently and constantly 
using it for a double s.”

Da muſſte ich mir die Schrift natürlich gleich etwas genauer anſehen ;), 
des Rätſels Löſung: Die ß-Ligatur ſieht einfach genauſo wie ihr ſs aus, 
und das bringt mich zu meinem eigentlichen Punkt: Die Schrift hat 
nämlich auch ein ſ, aber das ſieht eher aus wie ein kleines h in 
Sütterlin (alſo ›Schlaufe oben rechts, Schlaufe unten links‹) – weiß 
jemand von Euch, ob das im engliſchen Sprachraum die übliche Form für 
ein handſchriftliches langes s (ſ) war oder iſt das einfach nur eine 
Austen-ſpezifiſche Beſonderheit?

Viele Grüſʒe,
Dennis

¹ http://www.pia-frauss.de/fonts/ja.htm
² http://de.wikipedia.org/wiki/Jane_Austen
³ http://ww.janeausten.co.uk/regencyworld/pdf/Handwriting.pdf

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Dennis Heidsiek | 30 Nov 2009 14:36
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Blog TeX & Friends erwähnt Frunge

Hallo allerſeits,

Jürgen Fenn hat in ſeinem Blog eben einen neuen (und genauſo 
leſenswerten wie ellenlangen) Beitrag über die jüngſten 
TeX-Entwicklungen veröffentlicht: http://is.gd/57LDC bzw. ausgeſchrieben 
http://texandfriends.wordpress.com/2009/11/30/tex-live-2009-mactex-2009-binaries-fur-freebsd-luatex-0-46-0-latex-news19-tex-catalogue-pdftex-1-40-10-rc-jabref-2-6-beta2-writer2latex-1-0-final-winshell-3-31-led-0-53-texmaker/

Ich zitiere einfach mal den für uns intereſſanteſten Abſatz:
> Andrew West schrieb schon vor längerer Zeit in seinem Blog einen 
> lesenswerten Beitrag über die Geschichte der Frakturschrift, mit 
> vielen schönen historischen Beispielen. Über diese Schriften hat es 
> gerade in der Xing-Gruppe Typographie eine kontroverse Diskussion 
> gegeben, die auch für Außenstehende nachlesbar ist, soweit die 
> Xing-Mitglieder ihr Profil für den allgemeinen Zugriff über das 
> Internet freigeschaltet haben. Obwohl diese historischen Schriftarten 
> bekanntlich aufgrund eines Erlasses im Jahre 1941 nicht mehr allgemein 
> verwendet wurden, werden sie wahrscheinlich für alle Zeit mit dem 
> Nationalsozialismus in Verbindung gebracht werden. Das ist sicherlich 
> nicht verkehrt, wird aber der langen Geschichte der Fraktur auch 
> außerhalb Deutschlands nicht gerecht. Im TeX Catalogue sind derzeit 11 
> „Gothic Fonts“ nachgewiesen, und seit kurzem gibt es auch ein neues 
> Projekt zur Entwicklung von freien Unicode-Frakturschriften, die auch 
> mit TeX verwendbar sein sollen. Das Frunge Fonts Project leitet seinen 
> Namen von „FRei Und GEbrochen“ her und besteht seit dem Mai 2009 bei 
> savannah.nongnu.org. Übrigens hat das Slanted Magazin dazu aufgerufen, 
> noch bis Ende diesen Jahres Beiträge zum Thema Fraktur für die Ausgabe 
> #10 einzureichen.

Viele Grüſʒe,
Dennis
(Continue reading)


Gmane