Die TelKo, das unbekannte Wesen
Florian Effenberger <floeff <at> documentfoundation.org>
2013-05-16 16:43:38 GMT
Hallo,
als einen weiteren Punkt aus Essen möchte ich nochmal das Thema
Telefonkonferenz in die Runde werfen. Die TelKo, wie sie bei
Vieltelefonierern auch gern genannt wird, ist nicht umsonst ziemlich
umstritten, ist es doch auch eine ziemlich effektive Möglichkeit, Zeit
zu verbrennen.
Allerdings bietet sie auch die Möglichkeit, wenn sie ordentlich
moderiert wird (fixe Agenda, Zeitlimits), bestimmte Themen wesentlich
effizienter anzugehen als per Mailingliste - das gesprochene Wort ist
oftmals einfacher, und geht auch schneller von der Lippe, als unzählige
Sätze in die Tastatur zu hauen.
Allerdings ist ein wesentlicher Unterschied zwischen einer TelKo und
einer Mailingliste natürlich, dass Erstere ein synchrones Medium ist,
d.h. nur diejenigen wirklich dabei sein können, die sich zum gleichen
Zeitpunkt einwählen, während E-Mails immer dann gelesen werden, wenn man
gerade Zeit und Lust hat.
Ich persönlich denke, dass bei bestimmten, konkreten Themen, z.B. einer
Messevorbereitung oder einer Marketing-Aktion, eine TelKo durchaus dabei
helfen kann, wieder etwas enger zusammenzurücken und gezielt
zusammenzuarbeiten. In Essen hatten wir ja das Thema Kommunikation auf
der Agenda und gesehen, wie gut es manchmal tut, miteinander zu reden.
Dank Webcams und Tools wie Google Hangout, die man auch wunderbar mit
dem klassischen Telefonnetz verbinden kann, werden die Gespräche
untereinander so doch mit einer etwas persönlicheren Note versehen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Könnt ihr euch vorstellen, dass wir im
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